FPÖ-Obermayr: Atommüll Endlagerung nahe der österreichischen Grenze ist inakzeptabel

Österreich braucht starke Stimme gegen Atommüll!

Wien (OTS) - "Wann sagt unsere Bundesregierung endlich etwas zu
den schon seit Jahren immer wiederkehrenden eindeutigen Plänen unserer tschechischen Nachbarn für ein Atommülllager nahe unserer österreichischen Grenze?", will FPÖ-Europaabgeordneter Franz Obermayr geklärt wissen.

"Mir jagen etwa die Namen der drei Dörfer Rohozna-Ruzena, Lodherov und Budisov nahe der tschechisch-österreichischen Grenze jetzt schon große Angst ein", so Obermayr, der den Bedenken der dortigen Bewohner Verständnis entgegenbringt. In seinen zahlreichen Anfragen an die Kommission setzt sich Obermayr europaweit für verstärkte Sicherheit im Bereich Atomkraft ein und appelliert erneut an die österreichische Bundesregierung, sich endlich aktiv zu Wort zu melden und ihr Veto gegen das drohende Atommülllager einzulegen.

Für Obermayr ist ein aktiver Protest Österreichs allgemein ein wichtiger Schritt, um in der EU das Bewusstsein gegen gefährliche Atomausbauprogramme, insbesondere in Mittel- und Osteuropa, zu stärken.

"Auf der einen Seite vergräbt man gerade nur 50 Luftlinien-Kilometer vom Waldviertel entfernt gefährlichen Atommüll, wobei die Konsequenzen auf spätere Generationen überhaupt nicht absehbar sind. Auf der anderen Seite werden EU-Gelder in die Entwicklung des Donauraums als "nachhaltige" Tourismusregion gepumpt, ohne jedoch die drohenden Auswirkungen der Atommülllager auf die Natur und Bevölkerung ernst zu nehmen", zeigt der freiheitliche EU-Mandatar auf. "Ich will vermeiden, dass künftige Generationen beim Schwammerlsuchen im Waldviertel auf verstrahlte Monsterpilze stoßen!", so Obermayr, der sich in diesem Sinne aktiv für einen sicheren und lebenswerten Donauraum ohne radioaktive Gefahr einsetzt.

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