Remler: Absicherung des Freiwilligen Sozialen Jahres ist unersetzlicher Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in Österreich

Bewusstseinsbildung und ein klares Bekenntnis zum Ehrenamt sind unabdingbar

Wien (OTS/BMWFJ) - Staatssekretärin Verena Remler betont heute im Zuge der aktuellen Debatte rund um den Zivildienst die Dringlichkeit der gesetzlichen Absicherung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ):
"Hier darf es zu keiner Vermischung von Themen kommen, die im Kern nichts miteinander zu tun haben. Der Vorschlag von BM Hundstorfer, das FSJ bei einem allfälligen Wegfall der Wehrpflicht als Ersatz-Zivildienst zu positionieren, geht an der Förderung und Stärkung freiwilliger sozialer Arbeit vorbei", betont Remler.

"Bewusstseinsbildung und ein klares Bekenntnis zur Ehrenamtlichkeit sind zentrale Eckpfeiler gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mit diesem Schatz gilt es behutsam umzugehen", so Remler. Nicht zuletzt sei die Absicherung des Freiwilligen Sozialen Jahres auch Teil des Regierungsprogramms und darin auch mit Aufgaben verknüpft, die jene des Zivildienstes nicht ersetzen können und sollen. "Entscheidend ist für mich, dass der freiwillige Dienst an der Gesellschaft gefördert und gesetzlich verankert wird. Besonders im Jahr der Freiwilligkeit gilt es hier, die richtigen Akzente zu setzen. Jobs mit 1.300 Euro Lohn haben damit herzlich wenig zu tun", so Remler. Seitens des BMWFJ möchte man die Gespräche mit BM Hundstorfer zur gesetzlichen Verankerung des FSJ rasch fortsetzen: "Die Grundlagen dafür sind bereits geschaffen. Jetzt muss es darum gehen, konsequent daran weiterzuarbeiten."

"Das Freiwillige Soziale Jahr ist ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung des Gedankens gesellschaftlicher Verantwortung und sozialen Zusammenhalts. Zudem ermöglicht das FSJ vielen jungen Menschen in Österreich, erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, Sozialkompetenzen zu erwerben und Einblicke in ein mögliches, späteres Berufsfeld zu erlangen. Hier möchten wir mit der gesetzlichen Absicherung zur Seite stehen. Was derzeit diskutiert wird, entspricht mehr einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme, nicht jedoch einem Signal der enormen Bedeutung der freiwilligen Arbeit", so Remler abschließend.

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