Cortolezis-Schlager: Rechnungshof-Bericht bestätigt ÖVP-Forderung nach Wiedereinführung der Studienbeiträge

Einladung an SPÖ, ein neues gemeinsames Studienbeitrags-Modell zu erarbeiten, steht nach wie vor

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit der Einführung von Studienbeiträgen im Wintersemester 2001/02 hat sich die Prüfungsaktivität und Erfolgsquote der Studierenden erhöht und andererseits die durchschnittliche Studiendauer verkürzt. Diese Feststellungen, die der Rechnungshof in einem heute, Donnerstag, veröffentlichten Bericht trifft, bestätigen klar den damaligen Schritt der Bundesregierung und gleichzeitig die ÖVP-Forderung nach einer Wiedereinführung der Studienbeiträge. Das erklärte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager nach Bekanntwerden des Rechnungshof-Berichtes.

Die Einladung an die SPÖ, ein neues gemeinsames Modell für die Wiedereinführung von Studienbeiträgen zu erarbeiten, steht nach wie vor. Nach Ex-Finanzminister Hannes Androsch und den SPÖ-Landeshauptleuten Gabi Burgstaller und Franz Voves konnte sich zuletzt im Dezember auch Michael Häupl Studienbeiträge vorstellen. Das bedeutet, dass sich damit alle SP-Landeshauptleute, in deren Bundesland sich öffentliche Universitäten befinden, für Studienbeiträge aussprechen.

"Wir wissen aus vielen internationalen Untersuchungen, dass Studienbeiträge eine wichtige finanzielle Grundlage für Universitäten und Hochschulen sein können und sollen und den Zugang aller Studierenden zu den Universitäten und Hochschulen nicht behindern. Denn sozial schwächere Studierende wurden in Österreich immer durch Stipendien und Sozialleistungen unterstützt. Internationale Vergleiche zeigen, dass Studienbeiträge in den meisten europäischen Ländern gang und gebe sind und bestens funktionieren. Der Rechnungshof bestätigt unsere Überzeugung: Studienbeiträge erhöhen den Erfolg und verringern die Studiendauer unserer Studentinnen und Studenten."

Österreichs Studienangebot sei in vielen Bereichen international sehr anerkannt und nachgefragt. "Geben wir den Hochschulen die Chance, ihr Angebot international zu positionieren", schloss Cortolezis-Schlager. (Schluss)

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