BZÖ-Markowitz: Arbeitsplatz, nicht Bildung steuert das Mobilitätsverhalten

Wien (OTS) - "Der VCÖ soll nicht eine ganze Berufsgruppe diskreditieren und für blöd verkaufen", kommentiert BZÖ-Lehrlingssprecher Abg. Stefan Markowitz die Interpretation von Bildung und Mobilitätsverhalten. Es sei einfach und unprofessionell, höhere Bildung mit einer verstärkten Nutzung der Öffis gleichzusetzen. "Das soll mir der VCÖ erklären, wie ein Bauarbeiter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu seiner Baustelle etwa im Rosental kommt!", so Markowitz. "Es ist die Lage des Arbeitsplatzes, nicht der Bildungsstand, der das Mobilitätsverhalten steuert!", erinnert der BZÖ-Lehrlingssprecher.

Der BZÖ-Lehrlingssprecher erinnert, dass unter den Pendlern der Anteil der Facharbeiter sehr hoch ist. "Viele Betriebe sind eben nicht in den Ballungsgebieten angesiedelt. Und der Arbeitsbeginn gerade dieser Berufsgruppe ist oft auch zu früh für eine sinnvolle Nutzung der Öffis", erinnert Markowitz.

Dass Akademiker und Menschen mit AHS-Abschluss hingegen öfter mit der U-Bahn oder dem Rad fahren, sei hingegen damit zu erklären, dass Hochschulen nur in den Hauptstädten mit einem guten Öffi-Netz angesiedelt sind und auch die entsprechenden Jobs eher in Ballungszentren zu finden sind, erinnert Markowitz.

Die Zahlen der Statistik Austria auf "Bildung statt Beton" zu reduzieren, wie dies der VCÖ gemacht hat, ist für den BZÖ-Lehrlingssprecher jedenfalls unzulässig. Zudem werde die Wirtschaft immer Facharbeiter brauchen "und auch diese große Gruppe von Steuerzahlern hat das Recht, auf gut ausgebauten Straßen zur Arbeitsstätte zu gelangen!", so Markowitz.

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