Khol zur Angleichung der Pensionssysteme: Mitterlehner bringt Senioren-Pläne in Regierungsarbeit ein!

Nur mit weiteren Reformen kann unser Pensionssystem auf nachhaltig finanzierbare, gerechte Beine gestellt werden!

Wien (OTS) - "Wenn Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner in der heutigen Ausgabe von "Die Presse" einfordert, dass die Angleichung der unterschiedlichen Pensionssysteme unbedingt schneller erfolgen soll, so bringt er damit unsere Reform-Pläne in die Regierungsarbeit ein. Wir danken dem Minister, dass er dieses wichtige Thema nun auf die Agenda der Regierung setzt - unsere volle Unterstützung bei seinen Bemühungen ist ihm sicher! Denn während andere Regierungsmitglieder davon sprechen, dass es bis 2013 keine weiteren Reformen geben müsse, hat Mitterlehner erkannt: Ohne weitere Reformen kann eine nachhaltige Finanzierbarkeit nicht garantiert werden. Und ohne Reformen bleiben Ungerechtigkeiten im Pensionssystem bestehen!" erklärt Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen Seniorenrates.

Und Khol setzt einen durchaus ungewöhnlichen Schritt, wenn er auch jenem Journalisten dankt, der mit seinem heutigen Leitartikel erfreulicherweise von der oft so unsachlichen Behandlung der Pensions-Themen abweicht:

"Herr Ettinger ist mit seinem heutigen Leitartikel in "Die Presse" ein wirklicher Lichtblick, wenn es um die Beurteilung dieses Reform-Themas geht. Sachlich korrekt und unaufgeregt legt er dar, warum diese Angleichungen rascher erfolgen sollten als ursprünglich geplant. Wir Politiker können nämlich noch so sachlich an ein Thema herangehen, wenn Medien jedes Thema zu einer Auseinandersetzung -beim Thema Pensionen vorzugsweise zwischen Jung und Alt -stilisieren, erschwert dies die Zusammenarbeit jedenfalls."

Khol ist abschließend zuversichtlich, dass schon bald substantielle Gespräche zu diesem wichtigen Thema aufgenommen werden können:

"Die Senioren haben sich ein gerechtes und sicheres Pensionssystem verdient. Und die Jungen müssen darauf zählen können, dass man nicht unnötig Gelder verschwendet, die für Zukunftsinvestitionen so dringend benötigt werden. Diese Ziele können in einem sachlichen konstruktiven Klima mit Sicherheit besser erreicht werden."

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Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, 0650-581-78-82;
skofler@seniorenbund.at; www.seniorenbund.at

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