JVP-Kurz: Darabos kostet jungen Menschen Zeit und Nerven

Verteidigungsminister schiebt Reform des Bundesheeres seit 1462 Tagen auf

Wien, 13. Jänner 2011 (OTS) „In der SPÖ gibt es ein ständiges Hin und Her, wie sich die Partei das Bundesheer in Zukunft vorstellt. Minister Darabos und die Blockierer-SPÖ verschwenden so die Zeit junger Menschen und es scheint ihnen egal zu sein“, kommentiert Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, die Debatte über das Bundesheer. „Seit 1462 Tagen ist Minister Darabos im Amt – aber anstelle von Reformen für das Bundesheer und sinnvolle Tätigkeiten für die Grundwehrdiener, bekommen wir nur kostspielige Assistenzeinsätze, fragwürdige Werbespots und unzeitgemäße Ausrüstung“, so Sebastian Kurz weiter. ****

„Junge Menschen leisten gerne einen Beitrag für die Gemeinschaft, wenn sie die Zeit nutzen können, um etwas zu lernen oder sinnvolle Aufgaben erfüllen können. Kasernen putzen zählt sicher nicht zu diesen“, stellt Sebastian Kurz klar. Rund 50.000 Grundwehrdiener haben während der Amtszeit von Minister Darabos bereits ihre Zeit beim Bundesheer abgesessen, haben Unkraut gezupft und Kasernen geputzt. Das sind 50.000 junge Menschen, die in den sechs Monaten bei einem reformierten Bundesheer sinnvolle Tätigkeiten erfüllen, etwas dazulernen und einen wichtigen Beitrag für Österreich hätten leisten können. „Minister Darabos hätte Verantwortung übernehmen, Lösungen finden und die Zeit junger Menschen wertschätzen müssen“, fordert Sebastian Kurz. Darabos hat es aber nicht geschafft, das Bundesheer zu reformieren und die SPÖ sieht den einzigen Ausweg im Aussetzen der Wehrpflicht - verbunden mit dem Wegfall des Zivildienstes und der Einführung des Berufsheeres.

Die scheinheilige SPÖ-Lösung für den Wegfall der Zivildiener bei gemeinnützigen Organisationen ist das Freiwillige Soziale Jahr. Das Freiwillige Soziale Jahr ist zwar eine sinnvolle Einrichtung, kann die Aufgaben des Zivildienstes, auf den die gemeinnützigen Organisationen angewiesen sind, aber nicht annähernd ersetzen – da sich pro Jahr nur 300 Personen für das Freiwillige Soziale Jahr entscheiden. „Durch den Zivildienst können Hilfsorganisationen nicht nur ihre Aufgaben erfüllen, sondern auch langfristig viele Freiwillige für sich gewinnen, die neben Job und Ausbildung ehrenamtlich tätig sind. So wie es sich die SPÖ vorstellt, macht man die Last auf den Schultern der Freiwilligen nur noch größer“, so Sebastian Kurz.

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