Schittenhelm: Wir schaffen Möglichkeiten zur Gehaltstransparenz

ÖVP-Frauensprecherin: Beitrag zur Schließung der Einkommensschere

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Frauen verdienen für gleiche Arbeit noch immer um bis zu 18 Prozent weniger als Männer. Diese Einkommensschere muss geschlossen werden, und dazu ist es notwendig, über die Lohnunterschiede genaue Daten und Fakten zu erhalten. Mit dem Gleichbehandlungsgesetz wird nun endlich eine Möglichkeit zur Gehaltstransparenz geschaffen. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Frauensprecherin Abg. Dorothea Schittenhelm anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Gleichbehandlung, bei der das Gleichbehandlungsgesetz auf der Tagesordnung steht.

"Die ÖVP kämpft seit Jahren für gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Daher ist der im Gesetz enthaltene Einkommensbericht ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Damit werden Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern (ab 2012 bereits ab 500 sowie ab 2014 ab 150 Mitarbeitern) dazu verpflichtet, Durchschnittseinkommen von Frauen und Männern betriebsintern offen zu legen. Derartige Berichte unterliegen der Verschwiegenheitspflicht." Erfreut zeigte sich Schittenhelm in diesem Zusammenhang darüber, dass es ihr in Verhandlungen mit der SPÖ gelungen ist, die Strafen für Arbeitnehmer, die Inhalte dieser Berichte ausplaudern, von ursprünglich 1.500 auf 360 Euro zu senken.

Dazu, dass das "Leveling up" beim Diskriminierungsschutz außerhalb der Arbeitswelt nicht komme, meinte Schittenhelm: "Wir haben mit der SPÖ vereinbart, dass sämtlich EU-Richtlinien-Umsetzungen aus der Regierungsvorlage herausgenommen werden. Wir als ÖVP stehen zu Europa. Aber eine Richtlinie umzusetzen, die es noch gar nicht gibt und die auf EU-Ebene auf Eis liegt, erscheint der ÖVP nicht sinnvoll. Die Umsetzung wird zur gegeben Zeit erfolgen. Nämlich dann, wenn die Richtlinie auf EU-Ebene abgestimmt ist", so Schittenhelm.
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