Haimbuchner: "Fünfjährige Volksschule Pühringers ist reines Herumdoktern!"

Bildungsreform sollte nicht auf Schlagzeilen abzielen - Landes- und Bezirksschulräte abschaffen - Direktoren mehr Kompetenz bei Personalauswahl geben

Linz (OTS) - =

Für den Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich,
Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner, ist die erneute Forderung von VP-Landeshauptmann Pühringer nach einer fünfjährigen Volksschule "ein reines Herumdoktern am bestehenden System. Wir brauchen im wichtigen und sensiblen Schul- und Bildungsbereich keine Schlagzeilen und Überschriften, sondern eine Bildungsreform, die diesen Namen auch verdient." ****

Mit dieser Forderung erhöhe der derzeitige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz "lediglich die Verwirrung und die Unsicherheit, die bereits bei der laufenden Bildungsdebatte vorherrscht", so Haimbuchner. Niederösterreichs VP-Landeshauptmann Pröll will sechs Jahre Volksschulzeit, Pühringer tritt in Oberösterreich für fünf Jahre ein. "Bei der ÖVP-Bildungsdebatte geht es offenbar nach dem Motto 'Jedem Landeshauptmann sein Schulsystem'." Der FPÖ-Landesparteiobmann verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass in der Bundesrepublik Deutschland die Schulversuche mit einer Verlängerung der Grundschulzeit bereits kritisch gesehen werden, da die Zeit für die Vermittlung der Lehrinhalte in den späteren Schulstufen fehle.

"Die vernünftigen Vorschläge - fernab vom schwarzen Landeshauptmannpopulismus - liegen am Tisch und müssen endlich umgesetzt werden", spricht sich Haimbuchner erneut für die Abschaffung der Landes- und Bezirksschulräte aus. Deren Aufgaben können Bildungsdirektionen alleine übernehmen. "Aus freiheitlicher Sicht sollen die Direktoren mehr Kompetenzen erhalten, vor allem im Bereich der Lehrerauswahl." Der FPÖ-Landesparteiobmann betonte abschließend, "dass sich das System vier Jahre Volksschule, Hauptschule und Gymnasium jahrzehntelang bewährt hat. Es kränkelt im Schulbereich an der aufgeblähten Schulverwaltung, den zahlreichen schwarzen Schafen unter den Lehrern und der Verweigerung, die Integrationsproblematik einzugestehen und zu lösen. Diese Reformen müssen endlich angegangen werden." (schluss) bt

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Landesgruppe OÖ
Birgitt Thurner, Landespressereferentin
Tel.: 0732/736426 - 31 FAX: DW 15, Mobil: 0664/9072221
birgitt.thurner@fpoe.at
www.fpoe-ooe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLO0001