FPK-Jury: Sicherheit für den ländlichen Raum auch nach 2014

Klagenfurt (OTS) - "In diesem Jahr werden die Verhandlungen über die gemeinsame europäische Agrarpolitik nach 2014 beginnen. Landwirtschaftsminister Berlakovich wird hier seine Nagelprobe zu bestehen haben", so der Abg. zum Nationalrat der Kärntner Freiheitlichen Josef Jury.
Hier werde sich zeigen, ob es zu drastischen Kürzungen bei den Direktzahlungen und damit zu einem weiteren Bauersterben komme.

"Einige große europäische Länder wollen das EU-Agrarbudget massiv kürzen, um ihren industriellen Landwirtschaftsstrukturen den Weg zu ebnen und die lästige Konkurrenz der kleineren Länder aus dem Weg zu räumen", erklärt Jury. Dann könne Österreich seinen vielen kleinen und mittleren Betrieben nur mehr tatenlos beim "Aussterben" zusehen. "Minister Berlakovich muss den Irrweg der europäischen Wirtschafts-und Agrarpolitik verlassen und die Interessen der österreichischen Bäuerinnen und Bauern vertreten", fordert der Kärntner Mandatar.

"Die Auswüchse der immer weiter ausufernden Industrialisierung der Landwirtschaft erkennt man ja besonders deutlich am aktuellen Dioxin-Skandal in Deutschland. Immer mehr soll immer schneller und immer billiger auf den Markt kommen, Hauptsache der Profit stimmt. Diesen Weg dürfen wir in Österreich nicht gehen, sondern wir müssen unsere Bauern als wichtigen Bestandteil des ländlichen Raumes erhalten und vor den Angriffen der landwirtschaftlichen Riesen auf EU-Ebene schützen", so Jury abschließend.

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