Allianz erwartet 2011 Rückenwind für die Aktienmärkte

Wien (OTS) - Nach dem Rezessionsjahr 2009 haben sich im Jahr 2010 die volkswirtschaftlichen Indikatoren überwiegend stabilisiert. Für 2011 verspricht das anhaltende Gewinnwachstum der Unternehmen eine attraktive Performance an den Aktienmärkten.

"Die globale wirtschaftliche Situation ist grundsätzlich positiv, wir erwarten 2011 ein gutes Aktienjahr", erklärte Martin Bruckner, Vorstand der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, am Donnerstag vor Journalisten. Grund für diese Einschätzung seien insbesondere die aktuellen überwiegend positiven Wirtschaftsindikatoren sowie die Beruhigung an den Finanzmärkten. Emerging Markets bleiben trotz Abschwächung Wachstumstreiber, die USA könnten positiv überraschen.

Rückkehr zur Normalität

"Wir erwarten weiteren Rückenwind für die Aktienmärkte", erklärte Mag. Christian Ramberger, Geschäftsführer der Allianz Invest KAG. Dies lässt sich auch aus der historischen Analyse der Performance von Aktienmärkten im Umfeld von Rezessionsjahren ableiten: In der ersten Phase kommt es nach dem Erreichen des Lows zu einem deutlichen Aufwärtstrend mit zweistelliger Performance an den Aktienmärkten. Die zweite Phase ist durch ein volatiles Umfeld mit vielen Unsicherheiten gekennzeichnet, was sich oftmals in Seitwärtsbewegungen manifestiert. In der dritten Phase kommt es zu einem weiteren Anstieg an den Aktienmärkten sowie zu einer Rückkehr zur Normalität. "Aktuell stehen wir an der Schwelle zur dritten Phase", erklärt Ramberger. Beleg dafür seien Zuflüsse in Aktienfonds, die gegen Ende des Jahres 2010 erstmals seit längerem wieder registriert wurden. Auch günstige Bewertungen, Gewinnwachstum bei Unternehmen und anziehende M&A-Aktivitäten dürften die Entwicklung an den Aktienmärkten unterstützen.

Chancen für Anleger

"Aktien sind die attraktivere Assetklasse, daher raten wir den Anlegern, Aktien gegenüber Anleihen überzugewichten", erklärte Bruckner die Anlagestrategie der Allianz für das erste Quartal.

Auf der Aktienseite empfehlen die Allianz Experten, die USA "neutral" zu halten und die EU unterzugewichten: In den USA wird ein höheres Wirtschaftswachstum als in der Eurozone erwartet. Die FED sei weiterhin bereit, durch niedrige Zinsen und zusätzliches Quantitative Easing die Wirtschaft zu unterstützen. In Europa seien die Bewertungen und Dividendenrenditen attraktiv. Dabei boomen Industrieländer, der verschuldete, strukturell schwache Süden bleibt zurück. Für Österreich erwarten die Allianz Experten einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 Prozent. Gerade bei einem Veranlagungsschwerpunkt in Österreich zahle sich eine langfristige Veranlagung aus: So erzielte beispielsweise der Aktienfonds Allianz Invest Austria Plus seit Fondsbeginn eine durchschnittliche Performance von 11,19 Prozent p.a.

Bei den Emerging Markets, die im Jahr 2010 Rekordzuflüsse verzeichneten, empfiehlt die Allianz, überzugewichten:
Wirtschaftsdaten bestätigen die Wachstumserwartungen - es bestehen jedoch einige Risiken, dass es zu negativen Überraschungen kommen könnte, wie z. B. höhere Inflation und damit weitere Zinserhöhungen. Massiv gestiegene Nahrungsmittelpreise stellen einen Risikofaktor dar. Besonders die Region Osteuropa inkl. Russland und Türkei erscheint aus Bewertungssicht günstig. Um an den Chancen der Region zu partizipieren, empfehlen die Veranlagungsexperten den Allianz Invest Osteuropafonds, der in den letzten zehn Jahren eine durchschnittliche Performance von 12,76 Prozent p.a. verzeichnete.

Auf der Anleihenseite empfiehlt die Allianz, Emerging Markets und Unternehmensanleihen überzugewichten. Spreads bei besten Bonitäten befinden sich auf Vorkrisenniveau, bessere Chancen bietet das High Yield-Segment. Innerhalb der Emerging Markets sind weiterhin Länder mit hoher Bonität zu bevorzugen. Für die USA und Europa lautet das Anlagevotum "neutral": In den USA ist die Zinskurve zwischen zwei-und zehnjährigen Anleihen in den letzten Wochen wieder sehr steil geworden. In Europa bestimmt das Verschuldungsproblem der Peripherieländer weiterhin die Märkte. CDS-Spreads der Problemstaaten befinden sich weiterhin nahe den Allzeithochs. Erste EZB-Zinsschritte seien frühestens gegen Jahresende zu erwarten, so die Allianz Experten.

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