Wlodkowski zu Dioxin-Skandal: Fleisch und Eier aus Österreich sind sicher

Lebensmittelqualität in Österreich gibt allen Verbrauchern Sicherheit

Wien (OTS) - "Fleisch und Eier aus heimischer Produktion sind absolut sicher. Es gibt derzeit überhaupt keine Hinweise, dass belastete Futtermittel oder entsprechende Lebensmittel tierischer Herkunft nach Österreich gelangt sind. Unsere Konsumenten können auf die gute und vor allem bestens geprüfte Qualität von heimischen Lebensmitteln vertrauen", verweist Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, anlässlich des aktuellen Dioxin-Skandals in Deutschland auf die nachvollziehbare Sicherheit und beste Qualität inländischer Lebensmittel.

"Die heimischen Konsumenten verlangen von einem Nahrungsmittel nachvollziehbare Sicherheit, 1a-Qualität, hohe Standards in der Erzeugung und Hygiene, eine durchgehende Kontrollkette vom Stall bis zum Geschäft und natürlich einen lückenlosen Herkunftsnachweis. Unser primäres Ziel ist es, das Vertrauen der Kunden zu sichern. Österreichs Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie haben sich dieser großen Herausforderung rechtzeitig und offensiv angenommen. Dies zeigen ein 90%iger Flächenanteil beim Umweltprogramm ÖPUL und der EU-weit führende Anteil an Biobauern sowie auch die stetig größer werdende AMA-Gütesiegel-Familie bei Lebensmitteln", hält der LK Österreich-Präsident fest.

Weitere Erzeugerpreissenkungen bei Schweinefleisch und Eiern werden abgelehnt

"Der norddeutsche Dioxinfall löst derzeit ungeheuren Preisdruck auch auf Österreich aus. Der Konsument verlangt bei Lebensmitteln mit Recht Vielfalt, Sicherheit, Frische und eine hohe Qualität - aber regelmäßig auch günstige Preise. Dauerhafte Versorgungs- und Lebensmittelsicherheit setzen voraus, dass diese Erzeugnisse nicht als Lockartikel missbraucht werden. Es muss daher einmal Schluss sein mit dem Schleuder-Kurs bei Lebensmitteln, weil dies allen Qualitätsbemühungen widerspricht", fordert Wlodkowski.

Die Landwirtschaftskammer Österreich lehnt vehement weitere massive Forderungen der österreichischen Einkäufer nach Preissenkungen bei Schweinefleisch und Eiern ab, wie sie derzeit stattfinden und von der Wirtschaft weiter ausgenützt werden. "Die jüngste Preissenkung bei Schweinefleisch um 10 Cent/kg ist eine erste Folgeerscheinung der norddeutschen Dioxinkrise. Es ist angezeigt, dass die Europäische Kommission, falls notwendig, die private Lagerhaltung für Schweinefleisch eröffnet. Die Konsumenten können mit ihrem Kaufverhalten eine nachhaltig gute und sichere Produktion unterstützen, indem sie kontrollierte Qualität - am leichtesten erkennbar am AMA-Gütesiegel - bewusst nachfragen und kaufen", appellierte Wlodkowski an die Partnerschaft mit den Konsumenten. (Schluss)

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