Ursula Stenzel mischt "urban-bürgerliche" Politik im 1. Bezirk auf

Jetzt Online-Diskussionsforum ab 1. Februar als Reform-Turbo - Erneuerung statt"verbrauchter Funktionärskader"

Wien (OTS) - Nachdem Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel eine personelle Erneuerung verschiedener Funktionen in der Inneren Stadt in die Wege geleitet hat, fordert sie nun eine inhaltliche und organisatorische Reform auf Bezirksebene. "Der 1. Bezirk besitzt das politische Potential, eine urbane Politik eines modernen Bürgertums weiter zu entwickeln".

Dazu wird auch erstmals auf Bezirksebene ein Online-Diskussionsforum eingerichtet - mit dem Ziel, dass sich möglichst viele Bewohner und Freunde der Inneren Stadt zu Wort melden, ihre Kritik und ihre Wünsche äußern. Am Ende des Prozesses soll ein "First-Manifest" stehen, wie zeitgemäße und zukunftsorientierte Bezirkspolitik aussehen soll.

Stenzel fordert eine Rund-um-Erneuerung für eine Bürgerpolitik. "Der Eindruck, den die Menschen derzeit haben, ist der einer Lähmung und einer engstirnigen parteipolitischen Nabelbeschau", erläutert Stenzel. Parteien, die sich nur mit sich selbst beschäftigen, sind nicht in der Lage, Menschen anzusprechen und Problemlösungskompetenz zu vermitteln. Solange interne Machtkämpfe wichtiger sind, als Bürgeranliegen, wird die Distanz zwischen Politik und Gesellschaft größer und nicht kleiner.

Ursula Stenzel: "Es gibt Bürger in dieser Stadt, aber keine Partei, die im Moment glaubhaft ein bürgerliches Profil aufweist. Daher ist es wichtig, dass die Erneuerung und Renaissance bürgerlicher Werte in der Politik von der Basis - sprich von den Bezirken - ausgeht".

Aus diesem Grund hat Ursula Stenzel personelle Veränderungen im Bezirk empfohlen und deutliche Zeichen der Erneuerung im Klub der ÖVP und in der Bezirksvorstehung initiiert.

Das hat zu Neubesetzungen meiner Stellvertreterin in der Bezirksvorstehung, der Klubvorsitzenden im ÖVP-Klub Innere Stadt und mehrerer Bezirksräte geführt.

Ein nächster Schritt der Reform und Erneuerung steht mit dem längst überfälligen ÖVPBezirksparteitag in der Inneren Stadt an. Laut Statut hätte er spätestens am 29. Mai 2010 stattfinden müssen. Auch hier erwartet die Bezirksvorsteherin eine Erneuerung und "nicht
eine Verfestigung verbrauchter Funktionärskader, die sich nur mit ihren parteiinternen Karrieren beschäftigen, anstatt sich offensiv mit Interessen der Bürger und deren Anliegen zu befassen". Die Ära der "Apparatschiks" ist laut Stenzel endgültig vorbei. Das zeigen alle Wahlanalysen und der immer höhere Teil der Nicht-Wähler. Gerade der 1. Bezirk könnte modellhaft Schritte und Signale der weiteren personellen, inhaltlichen, strukturellen und organisatorischen Erneuerung setzen für ein zeitgemäßes bürgerliches, wertorientiertes Profil.

"Der mehrwöchige Prozess der Wahlanalyse in der Inneren Stadt hat mich veranlasst, einen neuen Impuls zu setzen, damit sich die Bürger noch unmittelbarer und direkter mit ihrer Kritik, aber auch mit ihren Anliegen an eine moderne urbane Bürgerpolitik zu Wort melden können. Ziel ist eine Politik, die sich durchaus an konservativen Wertvorstellungen orientiert, aber moderne Lösungen anbietet".

Daher kämpft die "Löwin" weiter für ein zeitgemäßes Profil einer bürgerlichen Politik - speziell auf Bezirksebene. Ab 1. Februar 2011 wird ein entsprechendes Diskussionsforum im Rahmen der Website www.ursulastenzel2011.at (dzt. noch www.ursula.stenzel2010.at , www.dieloewin2010.at ) eingerichtet sein.

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Angelika Mayrhofer-Battlogg, MBA, MSc
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