Österreichs E-Wirtschaft voll auf Klimakurs

Sinkende Treibhausgasemissionen durch modernste thermische Kraftwerke und nachhaltige Stromproduktion

Wien (OTS) - Österreichs E-Wirtschaft trägt mit dem Ausbau der nachhaltigen Stromproduktion und massiven Effizienzverbesserungen überdurchschnittlich zum Klimaschutz bei. "Damit haben wir eine sichtbare Entkoppelung der Strom- und Wärmeproduktion von der Emissionsentwicklung geschafft", erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.

Als bisher einziger Sektor liegt die Energieaufbringung nach den heute präsentierten Zahlen des Umweltbundesamts mit 12,8 Millionen Tonnen an Emissionen (CO2-Äquivalent) unter dem in der österreichischen Klimastrategie angepeilten Ziel. Schmidt: "Ausgehend von 1990 bis 2009 bedeutet das eine Verringerung der Emissionen um 7,9 Prozent, trotz einer Steigerung der Stromproduktion um 31 Prozent und der Wärmeproduktion um 145 Prozent mit modernsten thermischen Anlagen". Damit verringerte sich der Anteil der Emissionen des Sektors an den gesamten Emissionen deutlich. Jener Teil des Sektors, der dem Emissionshandel unterliegt und zu dem auch die E-Wirtschaft gehört, emittiert inzwischen weniger Treibhausgase als der Sektor Raumwärme und sonstiger Kleinverbrauch.

Österreichs E-Wirtschaft europaweit Spitze im Klimaschutz

Mit nur noch 155 Gramm CO2-Emissionen pro kWh Strom liegt Österreichs E-Wirtschaft im europäischen Spitzenfeld bei der umweltfreundlichen Stromerzeugung. Lediglich Frankreich und Schweden, die beide Strom aus Atomkraft erzeugen, haben niedrigere spezifische CO2-Emissionen. Die meisten Treibhausgase pro Kilowattstunde emittiert derzeit Estland mit 1079 Gramm CO2 pro Kilowattstunde vor Griechenland. In Deutschland liegen die CO2-Emissionen pro Kilowattstunde bei 468 Gramm und damit dreimal so hoch wie in Österreich. Durch die Nutzung der Wasserkraft hat Österreich zudem mit aktuell einen Anteil von 70 Prozent erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung, den höchsten in der EU. Schmidt: "Damit liegen wir zudem weit über dem EU-Schnitt von 17,8 Prozent. Mit dem Energiepaket in Rot-Weiß-Rot wollen wir zudem diesen Anteil in den kommenden Jahren weiter ausbauen." Strom werde damit in Zukunft steigende Bedeutung als Energieträger und als Schlüssel zur Steigerung der Nachhaltigkeit des gesamten Energiesystems zukommen.

Über Oesterreichs Energie

Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten Brancheninteressen der österreichischen E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen und informieren die Öffentlichkeit über Themen der Elektrizitätsbranche. Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport-und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2009 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

Rückfragen & Kontakt:

Oesterreichs Energie
Ernst Brandstetter
Pressesprecher
Tel.: 0043 1 50198 - 260
presse@oesterreichsenergie.at
www.oesterreichsenergie.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVE0001