Haubner zu Kyoto-Bericht: Heimische Betriebe sind Vorbild für Klimaschutz

Schon jetzt ist Österreich beim geringen Treibhausgasausstoß unter den Besten in Europa

Wien (OTS) - Die heute von Umweltminister Berlakovich präsentierte Treibhausgasbilanz für das Jahr 2009 zeigt, dass Österreich beim Klimaschutz viel besser, als oft vermittelt wird aufgestellt ist. "Mit dem deutlichen Rückgang der Treibhausgase um fast 8 Prozent im Vergleich zu 2008 nähern wir uns dem Kyoto-Ziel an. Vor allem die intensiven Anstrengungen unserer heimischen Unternehmen in Sachen Klimaschutz gehören hier besonders gelobt! Unsere österreichischen Betriebe liegen in Bezug auf CO2-Effizienz im europäischen Spitzenfeld. Die in den letzten Jahren geleisteten Effizienzsteigerungen der Unternehmen verdienen unsere große Anerkennung" betont Wirtschaftsbund Generalsekretär Abg.z.NR Peter Haubner anlässlich der heutigen Pressekonferenz.

Den Kritikern zum Trotz liegt Österreich beim Klimaschutz wesentlich besser als es viele - vor allem die Opposition - wahrhaben wollen, daran ändert auch das permanente Schlechtreden der Klimaschutzzahlen nichts. "Zur Erreichung des überambitionierten Kyoto-Ziels fehlt noch die Einsparung von 5,1 Mio. Tonnen an Treibhausgasemission, da liegen wir um fast 30 Prozent besser als noch 2008", so Haubner weiter.

"Besonders die österreichischen Klein- und Mittelbetriebe sind beim Klimaschutz ganz groß! Fast 80 Prozent der 2010 in Österreich geförderten Projekte wurden alleine von KMUs umgesetzt", so der Wirtschaftsbund-Generalsekretär. Neben den positiven Effekten auf Klima und Umwelt haben sich die geförderten KMU-Projekte vor allem auch als Wachstumsmotor für Österreichs Wirtschaft und Arbeitsmarkt gezeigt. "Wir unterstützen die Bestrebungen der Bundesregierung und Bundesminister Berlakovich in Sachen Klimaschutz. Weitere Belastungen für die Betriebe wären aber untragbar und würden Produktionen in andere Regionen der Welt abdrängen - mit vielen negativen Folgen für Jobs und den Wohlstand in Österreich. Von überambitionierten, einseitigen Verpflichtungen Österreichs möchte ich daher dringend abraten", warnt Haubner abschließend.

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