Photovoltaik: BZÖ-Widmann: Steinzeit in Österreich beenden

Zukunftstechnologien bringen Unabhängigkeit, Arbeitsplätze und Klimaschutz

Wien (OTS) - "Bayern versorgt sich zu fast hundert Mal mehr mit Photovoltaik-Strom als Österreich. Für größere PV-Anlagen ab 5 Kilowattpeak gibt es bei uns erst wieder im Jahr 2020 Fördergelder. Österreich ist leider ein Photovoltaik-Steinzeitland. Wir brauchen dringend ein neues Fördermodell analog zu dem deutschen Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG), das auch die Photovoltaik zum Leben erwecken kann. Das BZÖ wird dazu heuer entsprechende Initiativen auf parlamentarischer Ebene setzen", erklärte BZÖ-Energiesprecher Abg. Mag. Rainer Widmann unterstützend zur Erklärung des Bundesverbandes Photovoltaic Austria.

"In Österreich sind mit Stand 2009 nur 52,6 MWp Photovoltaikstrom installiert. Das sind 0,07 Prozent der jährlich benötigten Strommenge. Bayern deckt hingegen jetzt schon 5 Prozent seines Stromverbrauchs aus PV-Strom - das ist fast 100 Mal mehr!", erinnerte Widmann.

"Photovoltaik ist eine wichtige erneuerbare Energieform. Wir brauchen keine Regierungspapiere wie die Energiestrategie, sondern endlich Anlagen für erneuerbare Energien zur Strom- und Wärmegewinnung. Nur so werden wir auch klimapolitisch glaubwürdig bleiben und können gegen die Atomkraft in Europa mobil machen. Wir müssen die Dinge endlich tun und nicht nur davon reden. Dann schaffen wir auch ein energieautarkes Österreich, wie es das BZÖ bereits vorgerechnet hat, und damit mehr heimische Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung und leisten einen echten Beitrag zum Klimaschutz", so Widmann, der den Druck zum Ausbau erneuerbarer Energien auf die Bundesregierung erhöhen will.

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