Land NÖ unterstützt international bedeutenden Kirchenbau in Hainburg

LH Pröll: "Bauwerk mit Strahlkraft über das Bundesland hinaus"

St. Pölten (OTS/NLK) - Inmitten der Stadt Hainburg an der Donau entsteht die neue evangelische Dr. Martin Luther Kirche nach einem Entwurf des international renommierten Architekten Wolf Prix. In ihrer heutigen Sitzung hat die NÖ Landesregierung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beschlossen, diesen Neubau mit einer Förderung in der Höhe von 330.000 Euro zu unterstützen. "In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist in Niederösterreich eine Vielzahl an Aufsehen erregenden Architekturbauten entstanden, unter anderem der Wolkenturm in Grafenegg, das Festspielhaus in St. Pölten oder die Donau-Universität in Krems. Mit dem Neubau der evangelischen Kirche in Hainburg an der Donau entsteht ein weiteres international bedeutendes Bauwerk von hoher architektonischer Qualität mit Strahlkraft über das Bundesland hinaus", so Landeshauptmann Pröll.

Auf dem Grundstück der mittelalterlichen St. Martinskirche in Hainburg an der Donau, in der einst evangelische Gottesdienste abgehalten wurden, die aber verfiel und letztlich abgebrochen wurde, entsteht die neue Dr. Martin Luther Kirche.

Der Entwurf von Architekt Wolf Prix, Teil des Architekturbüros Coop Himmelblau, sieht einen modernen Kirchenbau für die Donaustadt mit drei Lichttrichtern am Dach und gefalteter Glasfront zur Straße sowie einem skulpturalen Glockenturm vor. Eine behindertengerechte Erschließung wird berücksichtigt. Der Entwurf wurde von Wolf Prix seiner Heimatstadt Hainburg kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der Spatenstich war bereits am 18. Juni 2010. Die Arbeiten sind im Gange und das in einem Guss vorgefertigte Dach wurde vor kurzem montiert. Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2011 rechtzeitig zur Niederösterreichischen Landesausstellung "Erobern - Entdecken -Erleben im Römerland Carnuntum" erfolgen.

Schon jetzt wurde das Modell des Kirchenbaus unter die 50 bedeutendsten Bauten der Welt aufgenommen und als solches in Tokio ausgestellt.

Die Gesamtkosten für den Neubau werden mit 1.430.000 Euro veranschlagt. Das Land Niederösterreich wird sich daran mit einem Förderbetrag in der Höhe von 330.000 Euro beteiligen.

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