FPÖ-Neubauer: Das neue Jahr beginnt für Pensionisten mit sozialen Ungerechtigkeiten

Einbußen durch Maßnahmen in ihrer Härte so nicht zu akzeptieren

Wien (OTS) - "Schon das vorliegende Sparpaket wurde auf dem Rücken der Ärmsten ausgemacht", schickt FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer seiner Kritik an den Pensionsreformen der Bundesregierung voraus. Was die österreichischen Senioren betreffe, hätten diese ihren Beitrag ins System allerdings bereits geleistet und könnten ihre Situation bzw. persönliche Lebensführung nicht mehr so einfach ändern.

Dazu komme, dass die Änderungen im Pensionsbereich so undurchsichtig seien, dass die Pensionsversicherungsanstalt extra eine Telefon-Hotline einrichten habe müssen, "bei der sich Pensionisten über die Kürzungen ihrer Pensionen informieren dürfen", kritisiert Neubauer. Eine der herausstechendsten neuen "Grauslichkeiten" sei die Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrages. "Über 100.000 Pensionsbezieher werden trotz Pensionsanpassung künftig rund 30 Euro monatlich bzw. 364 Euro jährlich weniger an Pension erhalten. Dies trifft vor allem jene Frauen, die in der Nachkriegszeit ihre Kinder großgezogen haben und daher keiner Erwerbstätigkeit nachgehen konnten", verdeutlicht der freiheitliche Seniorensprecher die Härte dieser Maßnahme.

"Die Wartefrist von bis zu 23 Monaten auf die erste Pensionsanpassung ist die nächste Ungerechtigkeit. Wir fordern eine Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung. Ein entsprechender Antrag wurde von der FPÖ im Zuge der Budgetverhandlungen eingebracht, aber von den Regierungsparteien abgelehnt", erklärt Neubauer und betont, dass diese Maßnahmen, welche eine große soziale Ungerechtigkeit darstellen, für die österreichischen Pensionisten auf keinen Fall so zu akzeptiert seien.

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