In Kärnten geht man mit Sicherheit auf die Piste

LH Dörfler: Skisicherheitstage des Landes vom 18. bis 20. Jänner am Klippitztörl - Skihelmträger haben Köpfchen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Skifahren soll in Kärnten nicht nur Spaß machen, sondern auch sicher sein. Vor allem für Kinder und Jugendliche gibt es in diesem Sinne viele lehrreiche und spannende Projekte. So lädt Sicherheitsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler vom 18. bis 20. Jänner zu den bereits 18. Skisicherheitstagen des Landes Kärnten auf dem Klippitztörl. Schülerinnen und Schüler können dabei die Suche nach einer verschütteten Person mit Lawinenpieps und Lawinensonde üben sowie ihre Geschicklichkeit und Geschwindigkeit auf Skiern testen. Programmhöhepunkte sind eine Verschüttetensuche mit dem Rettungshund und eine Seilbergung mit dem Hubschrauber.

"Die Sicherheit auf unseren Pisten ist mir ganz besonders wichtig", betont der Landeshauptmann. Um vor allem jungen Wintersportlern das richtige Verhalten auf Skiern und Snowboard näherzubringen, gibt es das Maskottchen "Skipolizist Ferdinand". "Ferdinand" gibt Tipps in eigenen Comics und auch im Internet unter www.polizist-ferdinand.at. Auf Initiative von Dörfler wurde in der vergangenen Wintersaison außerdem die Skihelmpflicht für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahre eingeführt. "Unsere jungen Skifahrer beweisen Köpfchen. Die Helmtragequote beträgt nahezu 100 Prozent", freut sich der Landeshauptmann.

Die nächste Woche startenden Skisicherheitstage am Klippitztörl werden vom Land gemeinsam mit Landesschulrat, Polizei und Bergrettung organisiert. Die theoretische Grundlage dafür bildet der sehr erfolgreich laufende Skisicherheitsunterricht. Der Landeshauptmann stellt diesen allen Kärntner Schulen sowie Skikursklassen aus anderen Bundesländer, die in Kärnten untergebracht sind, kostenlos zur Verfügung. "Schisicherheitsbeauftragter" Markus Hudobnik bringt dabei die Verhaltensregeln auf und neben der Piste, die zehn FIS-Pistenregeln, Erste Hilfe-Maßnahmen sowie Grundkenntnisse über Lawinengefahr näher. In der letzten Wintersaison unterrichtete Hudobnik 3.580 Schülerinnen und Schüler.

Der "Schisicherheitsbeauftragte" wurde von der Kärntner Landesregierung 1993 in der Unterabteilung "Notfallvorsorge und -kommunikation, Schisicherheit" installiert, um das Verletzungsrisiko der Skifahrer und Snowboarder zu senken. Ab sofort gibt es beim Amt der Kärntner Landesregierung auch die neue kostenlose Broschüre "Verhaltensrichtlinien für Schifahrer und Snowboarder". Für die Kärntner Seilbahnunternehmer wird die Broschüre "Informationen für Seilbahnunternehmer" neu aufliegen. Im Internet ist der "Schisicherheitsbeauftragte" unter www.schisicherheit.ktn.gv.at erreichbar.

(Infos auch unter: Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 1 -Landesamtsdirektion, UA Notfallvorsorge und -kommunikation, Schisicherheit; Roseneggerstraße 20, 9020 Klagenfurt; Tel.: 0664 -6202 152; E-Mail: markus.hudobnik@ktn.gv.at)
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