ÖH: Studierende in Hochschulplan nicht eingebunden

Nominierung der ÖH wurde ignoriert

Wien (OTS) - Verärgert reagiert die Österreichische HochschülerInnenschaft auf die heutige Vorstellung einer ExpertInnengruppe für den Hochschulsektor durch Ministerin Karl. "Die Studierenden werden bei der Erstellung des Hochschulplanes nicht eingebunden. Die Zusammensetzung der Gruppe wurde mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft nicht abgestimmt - die Nominierung einer Expertin durch die ÖH wurde von Karl ignoriert", so Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft hat die Schweizerin Andrea Blättler vorgeschlagen. "Blättler ist eine international anerkannte Expertin für den Bologna-Prozess und für Qualitätssicherung an Hochschulen. Sie ist für die Österreichische Qualitätssicherungsagentur (AQA) tätig und arbeitet als oberste Vertreterin aller europäischen Studierenden am Bologna-Prozess mit", erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Als Studentin und durch ihre Tätigkeit als Studierendenvertreterin in diversen Gremien kennt sie die Sorgen und Nöte der Studierenden", so Maurer weiter.

"Es spricht für sich, dass das Ministerium nicht auf die Expertise der Betroffenen zurückgreift. Die Studierenden haben letzten Herbst die bildungspolitische Debatte erst angestoßen - jetzt werden sie ausgeschlossen. Das zeigt, wie viel Karl von Mitbestimmung hält", so Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Unter diesen Voraussetzungen ist das Ergebnis der ExpertInnengruppe fragwürdig", so Maurer und Wallerberger abschließend.

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