Pröll: "Stärken Entwicklungszusammenarbeit und helfen den Menschen"

Mehr Geld für internationale Finanzinstitutionen - Armutsbekämpfung fortführen

Wien (OTS) - "Wir haben heute die Grundlage für eine deutliche Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit gelegt. Im Rahmen der internationalen Finanzinstitutionen werden wir in den kommenden Jahren in Summe 81 Millionen Euro an direkten Zahlungen sowie Haftungen in der Höhe von 846 Millionen Euro leisten. Damit helfen wir jenen Menschen, die unsere Hilfe dringend brauchen und leisten unseren Beitrag für Armutsbekämpfung und Wohlstandsentwicklung in den betroffenen Ländern", sagte Finanzminister Josef Pröll nach dem heutigen Ministerrat.

Internationale Finanzinstitutionen leisten einen entscheidenden Beitrag zur weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele, die eine Halbierung der Armut bis 2015 vorsehen. Dazu Finanzminister Josef Pröll: "Die fortgesetzten Entwicklungsanstrengungen, eine entsprechende Mittelnachfrage der Entwicklungsländer sowie die Auswirkungen der Finanzkrise haben eine Wiederauffüllung der Mittel notwendig gemacht. Wir als Bundesregierung übernehmen Verantwortung in diesem Bereich und stellen daher Mittel zur Armutsbekämpfung zur Verfügung. Wir beteiligen uns aktiv an der Politik der Internationalen Institutionen sowie der Kapitalaufstockung."

Der heute im Ministerrat beschlossene Gesetzesentwurf regelt die nationale Rechtsgrundlage für Kapitalerhöhungen und Wiederauffüllungen von sechs Finanzinstitutionen. Österreich leistet mit seiner Anteilsübernahme einen bedeutenden Beitrag für die Fortführung einer erfolgreichen Entwicklungsarbeit.

"Ich darf in diesem Zusammenhang ankündigen, dass ich als Finanzminister im Mai daher auch an der Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank in Hanoi teilnehmen werde. Mit der Kapitalaufstockung senden wir ein wichtiges Signal an die Entwicklungsländer: Ihr seid nicht allein, auch in schwierigen Zeiten helfen wir. Österreich beteiligt sich daher aus fester Überzeugung solidarisch an der internationalen Entwicklungszusammenarbeit", so Pröll abschließend.

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