Mailath-Pokorny zu Bildung: Leistung, nicht Herkunft muss zählen

BSA für gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen

Wien (OTS) - Bildung steht allen zu und darf nicht von der
sozialen Herkunft abhängen, betonte Andreas Mailath-Pokorny, Präsident des Bundes sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen (BSA) heute, Montag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "Im Bildungssystem darf es nicht um ökonomische Selektion gehen, sondern um eine ausgeglichene Integration aller Schülerinnen und Schüler", unterstrich Mailath-Pokorny. ****

Das österreichische Bildungssystem sei derzeit "alles andere als sozial gerecht". Zusätzliche Prüfungen, die über den Zugang zur Oberstufe entscheiden, würden diese soziale Ungleichheit noch verstärken, so Mailath-Pokorny, der für eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen plädiert: "Es ist höchst an der Zeit, den Empfehlungen internationaler Studien und Evaluierungen zu folgen und eine gemeinsame Schule für alle 10- bis 14-Jährigen einzuführen. Das bedeutet keineswegs eine Nivellierung nach unten, sondern garantiert vielmehr eine leistungsorientierte Schule, in der die Herkunft allerdings nicht entscheidend sein darf."(Schluss) sc/sa

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