SPÖ Kärnten zu Hypo: Brandstifter von FPK maskieren sich als Feuerwehr

Kaiser, Seiser: "Dobernig und Martinz müssen von Liquiditätsabzug durch BayernLB gewusst haben und blieben trotzdem untätig!"

Klagenfurt (OTS) - "Das beste Geschäft zur besten Zeit wird immer mehr zum Debakel. FPK und ÖVP versuchen sich erneut vom Brandstifter zur Feuerwehr zu machen", kommentiert SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser die neuesten Medienberichte zur Causa Hypo, wonach die Bayern-LB vor der Notverstaatlichung ihrer Tochtergesellschaft Hypo-Alpen-Adria mehr als eine Milliarde Euro Kapital entzogen haben soll.

"Die Verstaatlichung hat den Bund und das Land Kärnten 1,55 Milliarde Euro gekostet. Zudem muss die Hypo der Bayern-LB 3,1 Milliarden Euro zurückzahlen, wofür der Staat Österreich als Besitzer haftet", rechnet LAbg. Herwig Seiser, SPÖ-Fraktionsführer im Hypo-U-Ausschuss, vor. Bei dem Entzug von Geld aus der Hypo hätte diese selbst rechtliche Schritte einleiten können, ebenso wie die Landesholding, die vor der Notverstaatlichung Bescheid gewusst haben muss. "FPK-Finanzreferent Dobernig und ÖVP-Obmann Landesholding-Aufsichtsratsvorsitzender Martinz wussten vor der Notverstaatlichung, dass die Liquiditätssperre der Bayern kommen würde. Seit einem Jahr ist in dieser Sache dennoch nichts passiert", fordert Seiser sämtliche rechtliche Schritte von Seiten der Landesholding auszuschöpfen.
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