LR Anschober: Dioxin-Skandal muss Konsequenzen bringen

Oberösterreichs Konsumentenschutz-Landesrat fordert volle Transparenz und Kennzeichnung bei Futtermittel

Linz (OTS) - Der deutsche Dioxinskandal dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn seit Jahren wiederholen sich in der internationalen Agrarindustrie die Skandale. Immer wieder sind Futtermittel der Ausgangspunkt und Auslöser. Konsumentenschutz-Landesrat Rudi Anschober fordert daher genau hier Reformen: "Als Konsequenz aus dem BSE-Skandal müssen seit wenigen Jahren laut EU-Futtermittelrichtlinie die Inhaltsstoffe des Tierfutters ausgewiesen werden. Das ist ein Fortschritt, aber zu wenig. Die EU-Futtermittelrichtlinie muss als Konsequenz des Dioxion-Skandals neuerlich reformiert werden - auch Herkunft des Tierfutters und Lieferketten sollten verbindlich dargestellt werden müssen. Dann gibt es Transparenz, echte Information der Landwirtinnen und Landwirte und Kontrolle."

Abschließend verweist Anschober darauf, dass der Weg der deutschen Landwirtschaft seit einigen Jahren zu noch mehr Massentierhaltung und Agrarindustrie offensichtlich nicht nur aus Sicht des Tierschutzes und der Ökologie, sondern auch aus Sicht der Lebensmittelqualität negativ ist. Anschober: "Anders ist die Serie von Lebensmittelskandale der letzten Jahre in Deutschland nicht erklärbar. Schauen wir daher auf die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Oberösterreich und bauen wir die Biolandwirtschaft aus!"

Abschließend appelliert Anschober unter Hinweis auf den Dioxinskandal neuerlich an die Konsumentinnen und Konsumenten, regionale und biologische Lebensmittel zu bevorzugen: "Das bringt am meisten Sicherheit und Qualität."

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