Mölzer: Portugal ist weiterer Beweis, daß Währungsunion verfehltes Konstrukt ist

Werden bald Portugal, Spanien und Belgien den Euro-Rettungsschirm in Anspruch nehmen? - EU-Polit-Establishment hat Bürgern reinen Wein einzuschenken

Wien (OTS) - Portugal sei ein weiterer Beweis dafür, welch verfehltes Konstrukt die Europäische Währungsunion sei, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Nach Irland wird aller Voraussicht nach auch bald über Portugal der sogenannte Euro-Rettungsschirm aufgespannt werden, und nicht zu vergessen sind die Milliarden-Finanzhilfen an Griechenland. Der Euro ist damit alles andere als jene stabile Währung, wie sie von den EU-Fanatikern versprochen worden war", merkte Mölzer an.

Weil sich, so der freiheitliche EU-Mandatar, immer mehr zeige, daß die Währungsunion in ihrer derzeitigen Form nicht funktioniere, müsse das Brüsseler Polit-Establishment endlich den Bürgern reinen Wein einschenken anstatt andauernd zu beschwichtigen. "Schließlich dürfte der Schrecken noch lange kein Ende haben, weil auch Spanien und Belgien immer wieder als nächste Kandidaten genannt werden, die den Euro-Rettungsschirm in Anspruch nehmen könnten", erklärte Mölzer.

Dabei wies der freiheitliche Europa-Abgeordnete darauf hin, daß sich die Währungsunion zu einer immer größeren Belastung für die wirtschaftlich erfolgreichen Mitglieder, insbesondere für die Nettozahler Österreich und Deutschland, entwickle. "Euro-Staaten, die über ihre Verhältnisse gelebt haben, werden belohnt, während jene, die ordentlich gewirtschaftet haben, über die verschiedenen Rettungspakete zum Handkuß kommen. Diese Schieflage kann nur dadurch beseitigt werden, in dem ein kerneuropäischer Hartwährungsverbund gegründet wird, dem die ehemaligen Hartwährungsländer angehören", schloß Mölzer.

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