Schönbrunn: Bundesforste-Christbaum als Elefantenfutter für Tuluba

Weihnachtsbaum von Schloss Schönbrunn wird als Elefantenfutter nachhaltig genutzt

Wien/Purkersdorf (OTS) - Eine ungewöhnliche Wiederverwertung erfährt der große Weihnachtsbaum vor dem Schloss Schönbrunn in Wien, den die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) in der Weihnachtszeit für den Kultur- und Weihnachtsmarkt aufgestellt hatten. Gefällt und zerkleinert wird die ursprünglich 30 Meter hohe Fichte aus dem Dunkelsteiner Wald in den benachbarten Tiergarten gebracht und dort den Elefanten als "Neujahrs-Leckerbissen" zur Verfügung gestellt. Für die Elefanten, die vorwiegend Heu, Karotten, Äpfel oder Brot fressen, sind die grünen Äste und Nadeln im Winter eine willkommene Abwechslung. Die Verfütterung erfüllt gleich mehrere, darunter auch gesundheitliche Zwecke: "Das Kauen der Äste ist eine Art Zahnpflege für die Elefanten", erklärt Dagmar Schratter, Direktorin des Tiergarten Schönbrunn. Die Baum- und Stammstücke dienen nicht nur der Ernährung, sondern auch der "Erbauung": Vor allem der erst wenige Monate alte Elefanten-Nachwuchs "Tuluba" wird den Christbaum auch als Spielzeug verwenden.

Nachhaltige Nutzung

"Als Nachhaltigkeitsunternehmen", sagt Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste, "legen wir großen Wert darauf, dass die Ressourcen in ihrem natürlichen Kreislauf genutzt werden. Wir freuen uns, - nicht nur für Tuluba -dass der Weihnachtsbaum einer weiteren Verwendung zugeführt wird." Nachhaltig genutzt werden auch die bei den Sammelstellen abgegebenen Christbäume, die dieser Tage auf den Hackplatz nach Wien-Simmering gebracht werden, wo sie im gemeinsamen Waldbiomasse-Kraftwerk von Wien Energie und Bundesforsten zur Energiegewinnung genutzt werden. Auch die vor wenigen Monaten zu Ende gegangene "Regenwald-Installation" im Hofe des Wiener Museumsquartiers, eine Kunstinstallation aus Holz und Bäumen, wurde wieder verwertet: Sie wurde im Rahmen der Vienna Design Week 2010 zu einer Holzbank umfunktioniert, auf der die BesucherInnen Platz nehmen, sich entspannen oder auch tatkräftig beim Weiterbauen der Holzbank helfen konnten.

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