BZÖ-Huber: Dioxin-Skandal erreicht Bayern und somit Österreich

Rot-schwarze Bundesregierung an bundesweiten Fleischkontrollen desinteressiert - BZÖ bringt parlamentarische Anfrage an Bandion-Ortner und Fekter ein

Wien (OTS) - "Hunderttausende Schweine aus Bayern landen jährlich laut Aussagen vom Geschäftsführer des Verbandes landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten OÖ, DI Johann Schlederer, seit Jahren in Österreichs Schlachthöfen und somit auf den Tellern der Österreicherinnen und Österreicher und die österreichische Bundesregierung betreibt nach wie vor Realitätsverweigerung", kritisiert BZÖ-Agrarsprecher NAbg. Gerhard Huber in Bezug auf den Dioxin-Skandal.

Mit dem Überschwappen des Dioxin Skandals auf Bayern könne de facto nicht mehr ausgeschlossen werden, dass Fleischprodukte, welche in Deutschland bereits vernichtet wurden, in Österreich verkauft werden, warnt Huber. "SPÖ und ÖVP sehen aber tatenlos zu, wie sich die deutsche Lebensmittelmafia auf Kosten der Gesundheit der österreichischen Bevölkerung bereichert, anstatt sofortige Stichproben durch die AGES anzuordnen", so der BZÖ-Agrarsprecher.

Huber weist darauf hin, dass die Erzeugung und der Import von Dioxin verseuchten Lebensmitteln einen kriminellen Tatbestand darstellen. "Da die rot-schwarze Bundesregierung aber keinerlei Interesse daran zeigt, bundesweite Stichproben durchzurführen, um möglicherweise mit Dioxin vergiftete Lebensmittel vom Markt zu nehmen, wird das BZÖ parlamentarische Anfragen an ÖVP-Justizministerin Bandion-Ortner und ÖVP-Innenministerin Fekter stellen. Wir vom BZÖ setzen uns mit allen möglichen Mitteln für die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher und die gesicherte Existenz der heimischen Landwirte ein", betont der BZÖ-Agrarsprecher.

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