FP-Irschik: Falsches Spiel der SPÖ am Bisamberg?

Fröhliches Packeln statt ehrlichem Hackeln?

Wien (OTS) - In der der Floridsdorfer Bezirksvertretung am 15. Dezember stimmte die SPÖ einem Mehrparteienantrag zur Abhaltung einer Gesprächsrunde betreffend Gartenprojekt rund um das altehrwürdige Jagdhaus des Magdalenhofes am Bisamberg zu. Drei Tage später hetzte jedoch die Rathaus-SPÖ gegen den derzeitigen Pächter und konterkarierte damit die Linie der Bezirks-SP, hält der Floridsdorfer FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Irschik fest.

Ungeniert wurden Details zum Pachtvertrag und anderen eigentlich zu schützender Daten heraus posaunt, aufklärungswürdige Fragen wie etwa zum fehlenden Kanalanschluss, zur ständig überlasteten Kläranlage oder zu den beschränkten Zufahrtsmöglichkeiten jedoch völlig ausgeklammert, kritisiert Irschik.

Die oft stundenlang ausfallende Wasserversorgung wurde ebenso verschwiegen wie die Tatsache, dass nicht der Pächter sondern die Stadt Wien als Eigentümer für die notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Objektes zuständig war und ist und hier jahrelang untätig war, erklärt Irschik.

Die Stadt Wien hat auf der anderen Seite Unsummen in die Sanierung des von einem Spitzenkoch mit bester Vernetzung geführten Berggasthofes investiert, während das Jagdschloss seit 1957(!) seiner Renovierung harrt, so Irschik.

Auch der Umstand, dass die derzeitige Widmung die Errichtung eines mehrstöckigen Hotelkomplexes an Stelle des altehrwürdigen Jagdhauses erlauben würde, gibt im wahrsten Sinne des Wortes Anlass zu Spekulationen. Es scheint jedenfalls so, als würde die SPÖ mit aller Macht den Abriss des Jagdschlosses betreiben und den Bau von Luxuswohnungen forcieren, meint Irschik und kündigt den Widerstand der FPÖ gegen diese Machenschaften an. (Schluss)otni

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
0664/1307815

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002