ÖH Bundesvertretung keine Spielwiese für Parteipolitik

Innsbruck (OTS) - Verärgert zeigt sich Florian Ritter (AktionsGemeinschaft), Vorsitzender der ÖH Innsbruck, über die neueste Aussendung der ÖH Bundesvertretung, in der Sigrid Maurer und ihre Gefolgschaft erneut zeigen, dass sie lieber im Nationalrat als im Studentenparlament sitzen würden.

"Einseitige ÖVP-Kritik und Gesamtschul-Forderungen bringen die Studierenden nicht weiter. Offensichtlich ist es der Bundesvorsitzenden entgangen, dass mit der Bezugsdauerkürzung der Familienbeihilfe und der drohenden Einführung von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren die größten Veränderungen im universitären Sektor seit langem im Gange sind", zeigt sich Ritter irritiert. In der jüngsten Aussendung der Bundes-ÖH, als auch in der mit Studierendengeldern finanzierten Inseratenkampagne, werden jedoch immer wieder die Forderung nach einer Gesamtschule und Vermögenssteuer medial transportiert. Florian Ritter dazu: "Die ÖH Bundesvertretung soll sich endlich wieder um die Probleme der Studierenden kümmern. Mit Verhandlungsabbruch und Hausverbot im Parlament demonstriert die Exekutive nur ein weiteres Mal ihre Unfähigkeit die Probleme der Studierenden zu lösen."

"Sigrid Maurer gibt dem Begriff "außeruniversitäres Engagement in der ÖH" eine ganz neue Bedeutung. Parteipolitische Forderungen haben in der ÖH nichts zu suchen, die Bundes-ÖH soll ihre Funktion als oberste Studierendenvertretung wahrnehmen und sich um die Probleme an den Universitäten kümmern", schließt Florian Ritter.

Rückfragen & Kontakt:

Florian Ritter
Vorsitzender der ÖH Innsbruck
Tel.: +43 650 8788898
Florian.Ritter@uibk.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HUI0001