FP-Frank gegen Ungleichbehandlung von Senioren bei den Öffis

Brauner, Frauenberger, Vassilakou & Co. untätig

Wien (OTS) - Während die rotgrünen Stadträtinnen bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten ihr Lieblingswort "gendern" auspacken, verstoßen die Wiener Linien seit Jahr und Tag gegen das Gleichbehandlungsgesetz, kritisiert die Wiener FPÖ-Gemeinderätin Henriette Frank und fordert ein rasches Umdenken bei Brauner, Frauenberger, Vassilakou & Co.

Die Volksanwaltschaft kritisiert in ihrem Bericht für das Jahr 2010 heftig "diskriminierende Seniorentarife" in Wien. Trotz Geltung des Gleichbehandlungsgesetzes Teil IIIa seit dem 1. August 2008 differenzieren die Wiener Linien weiterhin zwischen Männern und Frauen bei den Anspruchsvoraussetzungen für die Benützung von vergünstigten Seniorenkarten.

So erhalten Frauen diese Seniorenkarten bei Vollendung des 60. Lebensjahres, während Männern diese erst ab der Vollendung des 65. Lebensjahres zugestanden wird. Durch die Ausgliederung der Wiener Linien von der Stadt Wien hat die Volksanwaltschaft jedoch kein formelles Prüfungsverfahren einleiten können, erklärt Frank.

Trotzdem wir festgehalten, dass jegliche Diskriminierung auf Grund des Geschlechts beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, verboten ist, führt Frank aus.

Die Volksanwaltschaft hat daher die Wiener Linien ersucht, eine rasche Anpassung der Tarifbestimmungen für Seniorinnen und Senioren an das Gleichbehandlungsgesetz durchzuführen. Die FPÖ unterstützt diese Forderung vollinhaltlich, betont Frank abschließend. (Schluss)otni

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