FP-Mahdalik gegen "Che Guevara"-Tarife bei den Öffis

Klassenkampf-Romantik unangebracht

Wien (OTS) - Wenn der wohlbestallte Klubchef der Grünen bei den Tarifen der Öffis plötzlich sein Herz für die "arbeitende Klasse" entdeckt und zum Klassenkampf in Bus, Bim und U-Bahn aufruft, tritt das ganze Dilemma der rotgrünen Koalition in Wien zu Tage, meint der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Den von der SPÖVP-Bundesregierung ohnehin schon zur "Melkkuh der Nation" erklärten Mittelstand bei den Tarifen der öffentlichen Verkehrsmittel noch mehr zu belasten, zeigt einmal mehr die Regierungsunfähigkeit der strammlinken Ideologen vom Spittelberg.

Der Vassilakou-Umfaller beim "100 Euro-Jahresticket" soll nun durch eine Art "Che Guevara"-Liste, wo Ellensohn & Co. die ihrer Ansicht nach sozial Bedürftigen und einer vergünstigten Jahresnetzkarte würdigen Öffis-Benützer angeführen, vergessen gemacht werden. Sozialarbeitende Veganer in Birkenstocks, die einen Urton-Trommelkurs belegen und ihre Kinder in Montessori-Schulen stecken, dürften dabei ganz oben stehen, so Mahdalik.

Dieser Klassenk(r)ampf-Romantik ist verstaubt bis jenseitig. Neben günstigeren Tickets für alle Benützer der Öffis müssen endlich leistbare Park & Ride-Tarife auf Schiene gebracht werden, um die Autofahrer auch tatsächlich zum Umsteigen auf Bus, Bim und U-Bahn zu bewegen, hält Mahdalik einmal mehr fest. (Schluss)otni

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