ÖBB: Nicht Auflösung, sondern Abschluss der Spekulationsgeschäfte war Skandal

Aufsichtsratstätigkeit Dr. Specht vollkommen korrekt

Wien (OTS) - Die ÖBB halten heute, Donnerstag, den 6.1.2011, angesichts faktenwidriger Berichterstattung fest, dass nicht die Auflösung der Spekulationsgeschäfte mit der Deutschen Bank, sondern deren Abschluss skandalös waren. Die Collateralized Debt Obligations (CDO), die in der Ära Huber unter Missachtung jeder wirtschaftlichen Vernunft und der Verletzung konzerninterner Spielregeln abgeschlossen wurden, drohten die ÖBB mit Verbindlichkeiten in der Höhe von 550 Mio Euro zu belasten. Dank der professionellen Unterstützung durch die Ithuba Capital des Finanzexperten Willi Hemetsberger konnte das Risiko auf 295 Mio Euro reduziert werden.

Auch die Tätigkeit des ÖBB Aufsichtsrates Dr. Leo Specht hat in diesem Zusammenhang weder gegen Gesetze noch gegen konzerninterne Regeln verstoßen. Die ÖBB stellen deshalb klar:

Dr. Specht hat die Beteiligung einer Servicegesellschaft seiner Kanzlei an der Hemetberger und Partner GmbH der ÖBB gegenüber ebenso offen gelegt wie die Tatsache, dass diese Beteiligung in der Folge für einen Dritten gehalten wurde. Specht hat die ÖBB anlässlich der Errichtung und des Abschlusses des Vertrages mit der Ithuba Capital weder beraten noch war Specht Vertragserrichter. Ebensowenig hat Specht die Ithuba Capital beraten oder vertreten. Auch als die Ithuba vom Aufsichtsrat der ÖBB Holding beauftragt wurde, hat Specht seine Geschäftsbeziehung zu Willi Hemetsberger und der Ithuba Capital offen gelegt sowie sich bei der Abstimmung über die Mandatierung der Ithuba Capital der Stimme enthalten. Auch als in den folgenden Aufsichtsratssitzungen der Konflikt zwischen den ÖBB und der Ithuba Capital thematisiert wurde, hat Dr. Specht die Sitzung verlassen. Das war insbesonders anlässlich der Genehmigung des Vergleiches mit der Ithuba Capital der Fall.

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