Csörgits zu Sachleistungen: Pflegefonds soll steigende Kosten der Länder abfedern

Bundesregierung ist sich Problematik bewusst - Pflegefonds so rasch wie möglich umsetzen

Wien (OTS/SK) - Zu den heute vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) veröffentlichten Prognosen, wonach der Aufwand für Sachleistungen im Pflegebereich bis 2030 stark ansteigen wird, betonte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits, dass der geplante Pflegefonds genau diese steigenden Kosten der Länder und Gemeinden abfedern soll. "Wir sind uns der Problematik der steigenden Kosten für Länder und Gemeinden bewusst. Bis 2020 werden diese Kosten um ein Drittel von 1,5 auf 2,1 Mrd. Euro steigen. Daher arbeitet die Bundesregierung beim Pflegefonds bereits intensiv an einer raschen und konstruktiven Lösung", so Csörgits am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es sei klar, so Csörgits, dass der prognostizierte Kostenanstieg für die Länder alleine nicht mehr bewältigbar sein wird. "Um diesen Anstieg finanzieren zu können und Österreichs gutes Pflegesystem auch weiterhin erhalten zu können, braucht es eine rasche Einführung des Pflegefonds. Und genau daran wird innerhalb der Bundesregierung schon mit Nachdruck gearbeitet", so die SPÖ-Sozialsprecherin. (Schluss) sv/sc

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