ARBÖ: Vormittags tanken - Preise checken - "Abstimmen auf Rädern"

Wien (OTS) - Wer günstiger tanken will, muss im neuen Jahr umdenken, rät der ARBÖ. In der Früh und in den Vormittagsstunden sind die Preise an den Zapfsäulen tendenziell günstiger, nicht wie bisher am Abend. Denn die neue Tankstellenverordnung sieht seit 1. Jänner 2011 vor, dass die einmal pro Tag prinzipiell erlaubten Preiserhöhungen nur um 12 Uhr erfolgen dürfen.

Um die Preise nach 12 Uhr zum Purzeln zu bringen, ist es wichtig, jene Tankstellen mit den günstigsten Preisen zu "belohnen". "Gefragt ist eine 'Abstimmung auf Rädern'. Sobald die Kunden ausbleiben, müssen auch teurere Tankstellen mit den Preisen runter, um wettbewerbsfähig zu bleiben", so der ARBÖ. Beim ARBÖ finden sich unter www.arboe.at die jeweils günstigsten Spritpreise pro Bezirk bzw. Bundesland. Diese sind zusätzlich abrufbar via SMS-Service (0828 22 500 - Tarif lt. Mobilfunkvertrag), ORF-TELETEXT (Seite 435-443) sowie via iPhone-Applikation "iSprit".

"Vergleichen, vergleichen, vergleichen - und dann erst tanken", heißt die Devise für Spritsparer. Dass die Preisunterschiede derzeit besonders hoch sind, hängt auch damit zusammen, dass noch nicht alle Tankstellen die Mineralölsteuererhöhung weitergegeben haben. Nach Erhebungen des ARBÖ von Dienstag wurde die Mineralölsteuererhöhung bereits zu 75 Prozent weitergegeben: Diesel erhöhte sich um 4,5 Cent pro Liter, Benzin um drei Cent pro Liter. Aufgrund der höheren Mineralölsteuer wird sich Diesel insgesamt um sechs Cent pro Liter verteuern und Benzin um 4,8 Cent pro Liter.

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