Umwelt - SP-Valentin an FP-Guggenbichler: "Stadt Wien schnürt bereits weiteres Maßnahmenpaket zur Feinstaubreduktion"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien bekennt sich klar und seit
langem zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Reduktion der Feinstaubbelastung", sagt SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin, Vorsitzender des Umweltausschusses der Stadt Wien. "So wird etwa das öffentliche Verkehrsnetz permanent ausgebaut. Der Modal-Split in Wien ist vorbildlich - so sind bereits über zwei Drittel der Wienerinnen und Wiener öffentlich, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Nur ein Drittel fährt mit dem PKW - und das sind wohl auch Guggenbichler und seine FPÖ-Freunde, obwohl das Rathaus wunderbar mit Öffis erreichbar ist."

"Allein Wiens U-Bahn-Netz spart 50 Tonnen Feinstaub jährlich. Wien fördert zudem Erdgasautos und Erdgastaxis, die keinen Feinstaub emittieren, sowie E-Bikes, die dazu beitragen sollen, dass noch mehr Leute das Auto stehen lassen" sagt Valentin. Der Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme auf über 50 Prozent Marktanteil bis zum Jahr 2020 oder die Förderung von Alternativenergien stellen wichtige weitere Maßnahmen dar. Auch im Bereich des Wohnbaus trage Wien etwa durch die thermisch-energetische Wohnhaussanierung oder ökologische Baustellenabwicklung wie beim Projekt RUMBA (Richtlinien für umweltfreundliche Baustellenabwicklung) zur Reduktion von Feinstaub bei, erinnert Valentin. Nach der Umsetzung von zwei Maßnahmenpaketen der Stadt Wien zur Feinstaubbekämpfung in den letzten Jahren wird derzeit bereits ein weiteres Maßnahmenpaket geschnürt.

Die Stadt setzte sich in allen Bereichen für eine Feinstaub-Reduktion ein. "Vergessen sollte man aber nicht, dass zwei Drittel des Feinstaubs in Wien nicht hausgemacht sind, sondern durch Ferntransport nach Wien kommen, wie eine Studie der Technischen Universität Wien bestätigt", sagt der Umweltausschussvorsitzende. "Um auch diesen Anteil zu minimieren, will Wien seit Jahren, dass der Bundes auch überregional Verantwortung für eine bessere Luftqualität - vor allem in den Nachbarländern - übernimmt und Hilfe anbietet:
denn Luft kennt bekanntlich keine Grenzen. Neben den vielen lokalen Maßnahmen in Wien sind natürlich auch überregionale notwendig", sagt Valentin.
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