FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Frauenministerin selbst ist Schadensfall

Wien (OTS) - "Unfassbar ist die Kritik von Frauenministerin Heinisch-Hosek am Gesetzesentwurf von Bandion-Ortner, wonach ein Kind niemals ein Schadensfall sein dürfe", stellte heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, selbst zweifache Mutter, fest. Wenn Heinisch-Hosek dieses Gesetz als Angriff auf Frauen werte, so solle sie mir erklären, wer das Recht des Kindes auf Leben schütze! Hier würden Behindertenrechte gegen "Frauenrechte" ausgespielt, weil die Frauenministerin offenbar keine anderen Themen habe, so Belakowitsch-Jenewein, die Heinisch-Hosek selbst als "Schadensfall" für die österreichische Behindertenpolitik betrachtet.

Auch entspreche es nicht der Wahrheit, dass Ärzte aus der Haftung entlassen werden sollen, so Belakowitsch-Jenewein. "Ärzte sind verpflichtet, alle Untersuchungen ordentlich und nach bestem Wissen und Gewissen durchzuführen, ebenso sind sie verpflichtet, werdende Mütter und Eltern über mögliche Risiken und Fehler der Pränataldiagnostik aufzuklären! Erledigen sie diese Aufgaben nicht oder fehlerhaft, so sind sie selbstverständlich für daraus entstehende Fehler haftbar!", klärte Belakowitsch-Jenewein Heinisch-Hosek auf.

Leider werde viel zu häufig suggeriert, dass durch die Pränataldiagnostik in jedem Fall die Möglichkeit gegeben sei, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen! Dies sei ebenso unrichtig wie die von Heinisch-Hosek suggerierte Meinung alle Frauen, die eine behindertes Baby erwarteten, würden sich sofort und leichten Herzens zur Abtreibung entscheiden. Im Übrigen sei der Ministerin gesagt, dass eine Abtreibung auch ein massiver Eingriff sei, der nicht einfach so nebenbei durchgeführt werden sollte, wie das tägliche Zähneputzen, so Belakowitsch-Jenewein.

"Es würde der Frauenministerin gut tun, sich weniger um Abtreibungsbelange - sie ist ja auch schon mit Ihren lauten "Bravo"-Rufen bei der Freigabe der "Pille danach" unangenehm aufgefallen - sondern um die Frauen in Österreich zu kümmern", so Belakowitsch-Jenewein.

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