LR Dobernig: Zukunft des ehemaligen Gabor-Areals in Spittal gesichert

Bereits ab Jänner 2011 neue Unternehmen und Arbeitsplätze

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie Finanzlandesrat Harald Dobernig heute, Dienstag, bekannt gibt, konnte die wirtschaftliche Entwicklung des Gabor-Geländes in Spittal an der Drau gesichert werden. Bekanntlich stellt Gabor seine Produktion Ende dieses Jahres ein. Gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) und der Haselsteiner-Stiftung, welche die Gründe von Gabor am 1. Dezember übernommen hat, konnten bereits neue Betriebsansiedelungen fixiert werden.

"Neben den bereits bestehenden Unternehmen wird das italienische Unternehmen Parabiago Collezioni mit Sitz in Mailand eine Schuhproduktion der Marke Thierry Rabotin errichten. Produktionsstart ist im Januar 2011, geplant sind 42 Mitarbeiter innerhalb von zwei Jahren. Weiters siedeln sich die Firma Astra Bioenergie und die Verwaltung der Firma AC Charcoal von Anton Aschbacher am Standort an, was weiteren acht bis zehn Kärntnerinnen und Kärntner einen Arbeitsplatz sichern wird", erklärt Dobernig. Erhalten bleiben soll der Gabor-Shop mit fünf bis zehn Mitarbeitern. Die Firmen Geotec und Geotec Engineering von Klaus Mischensky werden ihre Flächen am Standort erweitern und damit 44 Arbeitsplätze sichern. Auch ein weiterer Ausbau wurde bereits in Aussicht gestellt.

In einem weiteren Schritt ist laut Dobernig die Errichtung eines "Kompetenz-Beratungszentrums für Erneuerbare Energie" geplant. "Unternehmen und deren Partner aus dem Raum Spittal werden ein Kompetenzzentrum gestalten, in dem sich der Endkunde - vor allem der Häuslbauer - mit sämtlichen Informationen zum Thema Hausbau und Haustechnik versorgen kann und von entsprechenden Fachleuten für erneuerbare Energien beraten wird. Das soll mittelfristig weitere 30 bis 40 Arbeitsverhältnisse ermöglichen", erklärt der Finanzreferent.

Geplant ist, dass notwendige Sanierungen und bauliche Adaptierungen bei den Hallen von der EAK vorfinanziert und über die vertraglich gesicherten Mieteinnahmen refinanziert werden. Die Kosten betragen in Summe 490.000 Euro. "Mein besonderer Dank gilt der Entwicklungsagentur mit Sabrina Schütz-Oberländer und Erwin Angerer für die kompetente Betreuung dieses Projektes", so Dobernig. (Schluss)

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