Ungetrübtes Vergnügen mit Silvesterfeuerwerken für einen guten Rutsch ins neue Jahr

Branchensprecher Siegert: "Sichere Handhabung von Feuerwerkskörpern: Der Fachhandel bietet Qualität und sachkundige Beratung"

Wien (OTS/PWK1006) - Jeder vierte Österreicher, jede vierte Österreicherin wird sich heuer an der mitternächtlichen Farbenpracht am Silvesterhimmel durch Raketen, bengalische Feuer oder andere Pyrotechnik beteiligen. Am liebsten werden Kleinfeuerwerke gemeinsam mit der Familie, Freunden und Bekannten veranstaltet. Vor allem Männer und jüngere Personen unter 30 Jahren werden die Raketen und Leuchtkörper in den Silvesterhimmel schießen.

Rund 10.000 heimische Verkaufsstellen werden zwischen Weihnachten und Silvester mehr als 10 Millionen Euro Umsatz mit Feuerwerkskörpern machen. "Um aber ungetrübte Freude am Feuerwerk genießen zu können, gilt es einige Dinge zu beachten", sagt Robert Siegert, Fachhändler und Branchensprecher in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Denn seit Anfang 2010 gilt in Österreich ein neues, verschärftes Pyrotechnikgesetz, das unter anderem höhere Strafen bei Verstößen vorsieht.

"Wichtig ist, dass die Altersbeschränkungen beim Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen beachtet werden. Die Fachhändler sind über die neuen rechtlichen Bestimmungen gut informiert. Aber auch die Kunden sollten wissen, dass pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F 1 - dazu gehören etwa Knallerbsen oder so genannte Mäusepiepser -nicht an unter 12-Jährige abgegeben werden dürfen. Feuerwerksartikel der nächsthöheren Kategorie F 2 - z.B. sog. Babyraketen oder Feuertöpfe - dürfen erst von Personen, die älter als 16 Jahre sind, erworben werden", appelliert der Feuerwerks-Experte auch und insbesondere an die Eltern feuerwerksbegeisterter Jugendlicher.

Der Fachhandel hat und gibt auch gerne Informationen darüber, wie und wo Feuerwerkskörper zu verwenden sind: "Wer Feuerwerkskörper abbrennt, muss wissen, dass es dabei gewisse Regeln zu beachten gilt." Zwar sei jeder Zwischenfall mit Feuerwerkskörpern einer zu viel, in Österreich sei es aber in den vergangenen Jahren kaum zu nennenswerten Vorfällen beim ordnungsgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern gekommen, weiß Siegert aus der alljährlichen (Silvester-)Praxis. Diese Situation sei "vermehrt auf aufgeklärte und überwiegend gut informierte Konsumenten" zurückzuführen.

Zu beachten ist auch, mit Feuerwerks- und Knallkörpern stets vom Körper weg zu hantieren, niemals auf Menschen zu zielen oder bereits gezündete Feuerwerkskörper nicht in den Händen zu behalten. Und:
"Auch kleinste Feuerwerkskörper dürfen nur entsprechend der Gebrauchsanweisung verwendet werden."

"Der heimische Groß- und Fachhandel legt aber auch großen Wert darauf, dass Pyrotechnikartikel, die etwa aus dem asiatischen Raum importiert werden, unter entsprechend guten Arbeits- und Umweltbedingungen gefertigt werden." Entschieden distanziert sich Siegert von bedenklichen Importen, "vielmehr setzten wir weiterhin auf Qualität und Beratung", so der Branchensprecher abschließend. (JR)

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