Bures: 2010 wurden 6.100 gefährliche LKW aus dem Verkehr gezogen

Umfangreiche Kontrollen durch Bundesanstalt für Verkehr sorgen für mehr Sicherheit auf den Straßen

Wien (OTS/BMVIT) - Bei Kontrollen durch die Bundesanstalt für Verkehr (BAV) sind heuer (Stand 30. November) 6.100 gefährliche LKW aus dem Verkehr gezogen worden. Dank des höheren Budgets für die Jahre 2009 und 2010 wurde seitens der BAV der Kontrolldruck erhöht. Auch im kommenden Jahr bleibt das Budget bei 2,5 Mio. Euro und damit das dichte Kontrollnetz für technische LKW-Überprüfungen auf diesem hohen Niveau. "Mit diesen genauen und umfangreichen Kontrollen von Schwerfahrzeugen konnten wir auch in diesem Bereich einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen leisten", betont Verkehrsministerin Doris Bures. ****

Die Ergebnisse aus 2010 belegen einmal mehr die Wichtigkeit von technischen LKW-Überprüfungen. Es mussten über 80.000 Übertretungen des Kraftfahrgesetzes, des Gefahrgutbeförderungsgesetzes und der StVO sowie Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeitbestimmungen angezeigt werden. Die am häufigsten vorkommenden technischen Mängel betrafen die Bremsanlage, die Achsaufhängung und Bereifung.

Ergebnisse der LKW-Kontrollen 1. Jänner bis 30. November 2010

Bei den technischen Überprüfungen durch die Bundesanstalt für Verkehr werden bereits verdächtig erscheinende Fahrzeuge angehalten. Die Trefferquote bezüglich technischer Mängel ist dementsprechend hoch.

  • Anzahl geprüfter Fahrzeuge nach technischem Zustand: 27.609
  • Leichte Mängel: 28 Prozent
  • Schwere Mängel: 35 Prozent
  • Gefahr im Verzug: 22 Prozent

Wird bei einem LKW bei der Überprüfung "Gefahr im Verzug" konstatiert, dann wird der Fahrer sofort an der Weiterfahrt gehindert.

Auch im Jahr 2011 wird die BAV mit einem Budget für den Bereich der Fahrzeugprüfungen von 2,5 Millionen Euro wieder umfassende und präzise technische Überprüfungen von LKW durchführen können. Durch wissenschaftliche Analysen von Verkehrsströmen und Verkehrsprognosen in Kooperation mit dem KfV soll 2011 eine noch höhere Effizienz der Kontrollen erreicht werden.

Österreich im EU-Vergleich führend

Mit seinem international anerkannten Fahrzeugprüfsystem liegt Österreich im EU-Vergleich im Spitzenfeld, sowohl in quantitativer als auch qualitativer Sicht. Die mobilen Fahrzeugkontrollen, welche die Bundesanstalt für Verkehr durchführt, ermöglichen es an Ort und Stelle, die Verkehrssicherheit von Fahrzeugen, die Einhaltung der Ladungsbestimmungen und der Lenk- und Ruhezeiten zu kontrollieren. (Schluss)

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