Neues Volksblatt: "Comedy" (von Michael Kaltenberger

Ausgabe vom 27. Dezember 2010

Linz (OTS) - Der Jahreswechsel ist die Zeit der guten Vorsätze. Bundeskanzler Werner Faymann macht da keine Ausnahme, er hat sich vorgenommen, 2011 zum Jahr der Reformen zu machen.
Wie es mit der Umsetzung sein wird, müssen wir abwarten; zu oft hat es heute so geheißen und am nächsten Tag war alles ganz anders. Erinnern wir uns an das Bundesbudget: Kaum war ein Kompromiss gefunden und Kritik wurde laut, bezog der SPÖ-Chef auch schon Stellung; klar und deutlich wie immer: "Nichts ist in Stein gemeißelt ..."
Während es bei der SPÖ als Regierungspartei ein gewisses Problem darstellt, dass man nie weiß, woran man ist, ist es bei den Grünen nicht ganz so schlimm. Die haben sich jetzt mangels erkennbarer und/oder in der Öffentlichkeit akzeptierter Themen vorgenommen, den inhaltlichen Ballast über Bord zu werfen und voll auf Aktionismus zu setzen. Wir könnten uns auf aktionistische Sternstunden gefasst machen, sagte Parteichefin Eva Glawischnig; dafür habe man sogar einen der Väter der Ö3-Comedy ins Team geholt.
Die einen holen sich Wissenschafter, die sich Gedanken über die Zukunft machen solle, die Grünen holen sich einen Spaßmacher. Jeden das Seine!
Wenn's so weiter geht, müssen wir bald im Hohen Haus Eintritt zahlen!

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