Korun: Drohende Abschiebung von integriertem Mazedonier und schwer kranker Frau stoppen

Neues Jahr für Neubeginn in der Ausländerpolitik nutzen!

Wien (OTS) - "Wie unsinnig unsere Ausländergesetze sind, zeigt wieder einmal ein aktueller Fall: Ein seit neun Jahren in Österreich lebende, mit einer Österreicherin verheiratete Mazedonier, Vater von drei österreichischen Kindern, soll im Jänner abgeschoben werden. Damit er den Antrag auf Familienzusammenführung vom Ausland aus stellen - und dann Monate, wenn nicht Jahre, auf die Wiedereinreise warten - kann", kritisiert die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Alev Korun.

Was für einem Zweck soll das haben, wenn man österreichischen Kindern ihren Vater raubt und Menschen, die hier eine Familie gegründet und seit Jahren hier wohnhaft sind und arbeiten, vertreibt? "Das Neue Jahr muss die Bundesregierung für einen Neubeginn in der Ausländerpolitik nutzen und solche sinnfreien und schikanösen Gesetze endlich ändern", fordert Korun.

Der zweite dieser Tage bekannt gewordene Fall einer schwer kranken Mongolin, deren Überlebenschancen bei einer Rückschiebung in die Mongolei nach Ärzteaussagen minimal sind, wartet ebenfalls auf eine Lösung. "Es ist völlig unverantwortlich, jemand bewusst in den Tod zu schicken. Die zuständigen Behörden und vor allem die Regierung ist aufgefordert, eine Lösung in diesen Fällen zu finden", schließt Korun".

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