Öl-Brennwertkessel-Boom wird auch 2011 weitergehen

Wien (OTS) -

  • Nachfrage nach Öl-Brennwertkessel 2010 durch bis zu 40% Heizöleinsparung pro Haushalt weiter steigend
  • Keine MöSt Erhöhung bei Heizöl extra leicht

Das Institut für wirtschaftliche Ölheizung (IWO) zeigt sich mit dem Jahr 2010 sehr zufrieden. Während der Absatz aller anderen Heizungsanlagen im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen ist, nahm entgegen dem allgemeinen Trend die Nachfrage nach Öl-Brennwertkessel - auch dank der Förderaktion "Heizen mit Öl" - bereits das zweite Jahr in Folge stark zu. Der Boom von modernen und sparsamen Öl-Brennwertkessel sorgt damit für eine nachhaltige Steigerung der Energieeffizienz. Das Budgetbegleitgesetz 2010 sieht keine weitere steuerliche Belastung für jene 865.000 Haushalte, die ihre Wärme aus Heizöl extraleicht beziehen, vor und trägt damit dem sozialen Gedanken für rund zwei Millionen Pensionisten und oft kinderreichen Familien Rechnung.

Trotz des gestiegenen Ölpreises wissen die Endverbraucher ihre Ölheizung nach wie vor zu schätzen: "Entscheidend für den Konsumenten ist, wie viel ein warmes Zuhause kostet. Durch moderne Öl-Brennwerttechnik sinkt der Verbrauch um bis zu 40%. Ein Grund für den Erfolg sind die verhältnismäßig geringen Investitionskosten. So liegen die notwendigen finanziellen Aufwendungen für einen neuen Brennwertkessel beachtlich unter jenen Kosten, die man bei der Umstellung auf einen anderen Energieträger zahlen müsste", sagt Mag. Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung.

2010 ist der Markt für Solar-, Pellets- und Hackschnitzelheizungen, aber auch für Wärmepumpen eingebrochen. Einzig die moderne Ölheizung hat die Konsumenten durch geringen Preis und großen Nutzen überzeugt. "Die Konsumenten sind kluge Rechner und wollen kein Geld verschenken. Daher entscheiden sie sich nicht dafür, den Energieträger zu wechseln, sondern in Energieeffizienz zu investieren. Hier passt ganz einfach das Preis-Leistungsverhältnis. Ein großer Vorteil für Ölheizungsbesitzer ist darüber hinaus die hohe Versorgungssicherheit. Der eigene Energiespeicher im Tank macht - oft für mehr als eine Heizperiode - unabhängig von Liefer- und Preisschwankungen", so Reichard.

Im Vollkostenvergleich ist die Ölheizung Nr. 1

Wie ein aktueller Vollkostenvergleich zeigt, ist die Ölheizung die günstigste Heizform aller Komfortheizungen. "Betrachtet man nicht nur die Kosten für den Brennstoff, sondern vergleicht auch die Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten für 15 Jahre, so erkennt man, dass die Ölheizung jene Heizform mit den geringsten Kosten aller vollautomatischen Heizsysteme ist. Das ist wie beim Autokauf, wo man normalerweise nicht nur den Verbrauch, sondern auch die Anschaffungskosten bei der Kaufentscheidung berücksichtigt", so Reichard. Moderne Öl-Brennwertanlagen, die mit dem schwefelfreien Heizöl extra leicht (HEL) betrieben werden, schonen durch minimale Emissionswerte die Umwelt und reduzieren den Heizölverbrauch um bis zu 40%. Während Festbrennstoffheizungen mit ihren Feinstaubemissionen die Umwelt stark belasten, heizen Öl-Brennwertkessel praktisch feinstaubfrei.

Keine MöSt-Erhöhung bei Heizöl extra leicht

Das IWO begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung bei Heizöl extra leicht keine Erhöhung des ohnehin schon hohen Steuersatzes vorgenommen zu haben. Die überwiegende Zahl der Ölheizungen steht nämlich in Familien- und Seniorenhaushalten, wo keine zusätzlichen Steuerbelastungen, sondern Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen zielführend sind.

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