FPÖ: Deimek: Wann beteiligen sich die Universitäten endlich an Reformen?

Spitzengehälter des Managements und üppige Nebentätigkeiten gehen zu Lasten der Studenten

Wien (OTS) - "Die Universitäten nutzen ihre Autonomie derzeit in erster Linie dazu, sich aus jedem Reformprozess auszuklinken", erklärt der freiheitliche Technologiesprecher NAbg. Gerhard Deimek zur Uni-Misere. "Die Gehälter der Rektoren liegen vermutlich nicht unter der Gage der Wissenschaftsministerin. Das muss aber nicht bedeuten, dass sie wie Frau Karl jedes Management kategorisch ablehnen." Deimek verweist unter anderem darauf, dass viele Lehrende umfangreichen Nebentätigkeiten nachgehen. "Die Rektoren sind gefordert, ihr Lehrpersonal in die Pflicht zu nehmen und vertraglich die Anwesenheit und die Lehrverpflichtungen zu regeln. Alleine dadurch würde sich das Betreuungsverhältnis wesentlich verbessern", so Deimek, der eine Evaluierung der Tätigkeit des Lehrpersonals an den einzelnen Universitäten fordert.

Auch in der Gestaltung der Studienpläne liege immenses Sparpotential. "Die Verschulung der Universitäten muss gestoppt und rückgängig gemacht werden. Möglichkeiten des Online-Studiums sind zu forcieren. Ich kann in diese Richtung leider kaum Aktivitäten erkennen", erklärt der Technologiesprecher.

"Dass Wissenschaftsministerin Karl all das nicht einfordert, zeigt deutlich, dass sie nicht mehr im Sinne hat, als den Misstand weiter zu verwalten. Wie sie mit Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen das Ziel von 300.000 Studenten erreichen will, ist mir schleierhaft", stellt Deimek fest. Es gelte endlich Initiativen für die heimischen Studenten zu setzen. Dazu gehöre auch, das Herkunftslandprinzip wieder als Voraussetzung für die Aufnahme zu etablieren: "Der bevorstehende Ansturm aus Deutschland muss verhindert werden. Die heutige namentliche Abstimmung unseres diesbezüglichen Antrags ist dafür die Nagelprobe."

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