Jakob Auer: Die Bauern brauchen faire Produktionsbedingungen statt neue Auflagen!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Es ist eine Tatsache, dass sich unsere Bäuerinnen und Bauern trotz erschwerender Wirtschaftsweisen dem internationalen Wettbewerb stellen müssen. Sie erbringen allesamt hervorragende Leistungen und qualitätsvolle Produkte und zwar umweltgerecht, unter klimatisch oft schwierigen Bedingungen, mit strengen Tierschutzbestimmungen und in Betriebsgrößen, die im internationalen Vergleich eher Miniaturausgaben darstellen. Dennoch glauben manche in Österreich, ständig noch mehr Kontrollen, höhere AGES-Gebühren oder strengere Tierschutzbestimmungen einführen zu müssen. Das wird nicht möglich sein. Die Grenzen sind erreicht. Wir sollten darüber nachdenken, wie die Wirtschaft am Lande in Zukunft funktionieren kann - aber ohne weitere Auflagen und mit fairen Produktionsbedingungen. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Jakob Auer in seinem Debattenbeitrag zum Budgetkapitel Landwirtschaft und Umwelt.

Österreich sei in Europa ein Musterland in der Umweltpolitik. "Zeigen Sie mir ein zweites Land, das so viel für nachwachsende Energie tut wie wir oder mit derart hohen Umweltauflagen, wie wir das mit dem ÖPUL haben", ließ Auer Kritik an der österreichischen Umweltpolitik nicht gelten. Auch was die Kritik an den steigenden Lebensmittelpreisen betrifft, erinnert der ÖVP-Abgeordnete an die Entwicklung der Verbraucherpreise. Die Preise für Weizen, Fleisch oder Milch bzw. deren Erlöse daraus sind seit Jahren gesunken. "Die Ausgleichszahlungen bringen nur einen Teil der Leistungen der Bauern herein", betonte Auer. Daher sollte man sich eher darauf besinnen, den Bäuerinnen und Bauern faire Produktionsbedingungen statt weiterer Auflagen zu bieten.
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