ÖH zu Regierung: Stoppt den Budget-Wahnsinn

Studierende protestieren im Parlament gegen den Zukunftsraub

Wien (OTS) - Mit einer Protestaktion im Parlament bekundeten heute zahlreiche Studierende ihren Unmut über den Budgetentwurf. "Faymann und Pröll streichen bei Familien, Kindern, Bildung und Pflege - das ist ein feiger und zukunftsfeindlicher Angriff auf die Schwächsten unserer Gesellschaft", so Sigrid Maurer von der ÖH Bundesvertretung. "Dabei noch von sozialer Gerechtigkeit zu sprechen ist blanker Hohn und an Böswilligkeit nicht zu überbieten", ärgert sich Maurer.

"Diese Regierung versagt in sämtlichen Zukunftsfragen. Mit beispielloser Ignoranz werden die Hochschulen seit Jahren ausgehungert - und nun wird den Studierenden auch noch die Existenzgrundlage geraubt. Die Kürzung der Familienbeihilfe zwingt tausende junge Menschen zum Studienabbruch", erklärt Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin. "Die Versager-Regierung beweist wieder einmal himmelschreiende Gleichgültigkeit gegenüber den Sorgen und Nöten von Studierenden", so Müller weiter.

"Die unzähligen Proteste der letzten Wochen haben der Regierung hoffentlich gezeigt, dass sie ihre feige und visionslose Politik nicht einfach so durchdrücken kann. Faymann und Pröll sind jetzt gefordert Einsicht an den Tag zu legen und den Budget-Wahnsinn zu stoppen", so Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH. "Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen - notfalls werden wir bis zum Verfassungsgerichtshof gehen, um dieses Horror-Budget zu bekämpfen", so Wallerberger und Maurer abschließend.

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