BZÖ-Huber: Landwirtschaftsbudget ist mut- und phantasielos

Bauern müssen von Abhängigkeit von Raiffeisen befreit werden

Wien (OTS) - Als "mut- und phantasielos" bezeichnete heute BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber das Landwirtschaftsbudget im Rahmen der Budgetdebatte im Nationalrat. "Der Fly-Niki-Minister, ÖVP-Bauernbundchef Grillitsch und Co. verraten die heimischen Bauern. Wenn es zu Budgetkürzungen kommen darf, dann nur bei den Förderungen für die Raiffeisen- und Multifunktionäre der ÖVP", verlangte Huber.

Huber kritisierte die Selbstbeweihräucherungskampagnen von ÖVP-Landwirtschaftsminister Belakovich. "Die Betriebe zahlen Beiträge für die AMA und der ÖVP-Minister lacht aus der Zeitung und macht Werbung."

Der BZÖ-Abgeordnete erklärte weiters, dass die ÖVP durch ihre Unterstützung für die Abschaffung des Milchkontingentes das Eigenkapital der Landwirte zerstöre und dieses "Bauernsterben" auch Milliardenschäden für den Tourismus bedeuten würde. "Gerade bei den Genossenschaften, wo Raiffeisen die Finger im Spiel hat, sind die Bauern am Ende. Hunderte Landwirte müssen schinden, damit Raiffeisen Gewinne macht. Damit muss Schluss sein."

Huber forderte die ÖVP auf, die BZÖ-Initiativen wie die Deckelung der Agrar-Subventionen mit 25.000 Euro für Großbetriebe endlich zu unterstützen. "Das BZÖ steht zu den Familien, zu den Bauern und nicht zu den schwarzen Millionären", betonte der BZÖ-Agrarsprecher.

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