Arbeiterkammer erstreitet Erfolg für Arbeitnehmerinnen: Strittige Wochengeld-Höhe nun vom OGH geklärt

Linz (OTS) - Die Höhe des Wochengeldes war bisher in bestimmten Fällen strittig. Nämlich dann, wenn vor dem Wochengeld Kinderbetreuungsgeld und Weiterbildungsgeld bezogen wurde. Hier hatten die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse und die AK unterschiedliche Ansichten. Die AK klagte auf höheres Wochengeld, ging durch alle Instanzen und bekam letztlich beim OGH recht.

Das Gesetz regelt klar die Höhe des Wochengeldes, wenn vorher ein Arbeitsverdienst bezogen wurde. Das Gesetz regelt auch klar die Höhe, wenn vorher Weiterbildungsgeld und wiederum zuvor ein Arbeitsverdienst bezogen wurde. Strittig war aber die Berechnung, wenn vor dem Mutterschutz Weiterbildungsgeld bezogen wurde, davor aber kein Arbeitsverdienst, sondern Kinderbetreuungsgeld.

Die divergierenden Auffassungen veranlassten die AK zu einer Klage gegen die GKK. Ergebnis: Der OGH bestätigt einen höheren Anspruch.

Die Arbeiterkammer rät nun Müttern, die in den letzten zwei Jahren Wochengeld nach einem Kinderbetreuungs- und Weiterbildungsgeld bezogen haben, bei der Gebietskrankenkasse die Nachzahlung des höheren Wochengeldes zu beantragen. Die Experten/-innen der Arbeiterkammer unterstützen die betroffenen Mütter bei der Antragstellung: Telefon (050) 6906-1.

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Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Mag. (FH) Wolfgang Spitzbart
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