Windbüchler-Souschill: Kinder- und Jugendverträglichkeitsprüfung sofort!

Antrag der Grünen auf Einbeziehung der Interessensvertretungen wartet seit einem Jahr in der Schublade

Wien (OTS) - "Zynisch" nennt die Jugendsprecherin der Grünen,
Tanja Windbüchler-Souschill die Haltung der ÖVP bezüglich der Einführung einer Kinder- und Jugendverträglichkeitsprüfung. "Interessensvertretungen wie die Hochschülerschaft und die Bundesjugendvertretung sind für jugendrelevante Gesetze im Vorfeld einzubinden. Dieses Recht auf Mitsprache ist gerade im Hinblick auf die Familienbeihilfen-Kürzungen mehr als notwendig", so Windbüchler-Souschill.

Nachdem das Belastungspaket der Regierung medial vorgestellt wurde, war der Aufschrei der Zivilbevölkerung groß. Kundgebungen, Demonstrationen und Protestmail-Aktionen - gerade von jungen Menschen - veranlassten die Regierung, so genannte runde Tische einzuberufen, um mit den betroffenen Familien- und Jugendorganisationen das Budget zu debattieren. "Diese runden Tische waren geprägt von Ignoranz und Scheinheiligkeit seitens der Regierung. Abfederungen sind doch keine nachhaltigen Lösungen gegen den Zukunfts- und Bildungsklau an jungen Menschen", so Windbüchler-Souschill.
Im Zuge der heutigen Debatte wurde von den Grünen erneut der Antrag eingebracht, allen Studierenden den Anspruch auf Familienbeihilfe weiterhin bis zum vollendeten 26. Lebensjahr zu gewähren.

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