Aktuelle Daten zeigen echte Belastung einer chronischen Lungenerkrankung

HEED-Register liefert Erkenntnisse zum Gesundheitszustand von COPD-Patienten in Europa

Wien (OTS) - Ende 2010 veröffentlichte Daten machen den
erheblichen Einfluss einer COPD[1] auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten deutlich. Ergebnisse des von GlaxoSmithKline (GSK) gesponserten HEED[2]-Registers zeigen, dass COPD-Patienten bereits im frühen Stadium der Erkrankung stark durch die Symptome belastet sind, unter regelmäßigen Exazerbationen leiden und in ihren täglichen Aktivitäten eingeschränkt sind.[3]

Diese europäische nichtinterventionelle Studie an über 1.800 COPD-Patienten[4] aller Schweregrade demonstrierte, dass trotz Behandlung 89 % der Studienteilnehmer eine "schlechte" Lebensqualität aufwiesen. Auch Patienten mit nachgewiesen moderater COPD wiesen häufig Symptome wie Husten (74 %), Sputumproduktion (63 %) und Atemnot (58 %) auf. Über 70 % dieser Patienten erlebten Einschränkungen in ihren normalen Tätigkeiten wie beim Einkaufen. 10 % aller Patienten wurden in den sechs Monaten vor Beginn der Studie wegen der COPD in ein Krankenhaus eingewiesen.(3)

Weitere Verbesserung des Patienten-Managements bei COPD nötig "HEED ist eines der größten Primärversorgungs-Register, das jemals in Europa angelegt wurde, um die Belastung der betroffenen Patienten durch die COPD zu untersuchen. Die Ergebnisse bekräftigen, dass trotz der vorhandenen wirksamen Behandlungsoptionen weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Beeinträchtigung der Patienten durch diese Erkrankung zu verringern. Die HEED gewonnenen Erkenntnisse bekräftigen, dass eine regelmäßige Überwachung des Gesundheitszustandes genauso entscheidend ist, wie neue Wege bei der Entwicklung wirksamer Therapien zu gehen", so Prof. Torsten Strohmeyer zu den Ergebnissen der Studie.

210 Millionen Menschen leiden weltweit an einer COPD.[5] Prognosen zufolge wird diese bis 2020 auf Platz fünf der häufigsten Erkrankungen und an dritter Stelle der häufigsten Todesursachen zu finden sein.[6] Trotz dieser alarmierenden Zahlen gibt es kaum Daten, welche die Auswirkungen einer COPD auf die Lebensqualität und den Einfluss der Erkrankung in seiner Gesamtheit abschätzen. Aus diesem Grund wird die COPD häufig nicht optimal behandelt, so dass die Patienten unter vermehrten Symptomen leiden und das Risiko für Klinikeinweisungen und Invalidität erhöht ist.[7],[8] Es ist zu hoffen, dass Erkenntnisse, die durch Studien wie HEED gewonnen werden, dabei helfen, das Verständnis für die Erkrankung und letztlich das Patienten-Management zu verbessern.

Über HEED (3)

Die von GSK gesponserte HEED-Studie wurde durchgeführt, um ein detaillierteres Bild über den Gesundheitszustand von COPD-Patienten innerhalb Europas zu zeichnen sowie Informationen zur Behandlung zu sammeln.

Diese epidemiologische, nicht randomisierte Querschnitts-Studie befragte 2.430 COPD-Patienten4 in sieben europäischen Ländern[9], die sich wegen ihrer Erkrankung in hausärztlicher Behandlung befanden. Der Gesundheitszustand wurde anhand erkrankungsspezifischer und allgemeiner gesundheitsbezogener Fragebögen zur Lebensqualität gemessen:

  • SGRQ-C (St. George's Respiratory Questionnaire for COPD)
  • COPD Assessment TestTM (CAT)[10]
  • SF-12-Fragebogen zur Ermittlung der körperlichen und mentalen gesundheitsbezogenen Lebensqualität
  • FACIT-F (Functional Assessment of Chronic Illness Therapy Fatigue Scale)

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

1 COPD = chronisch obstruktive Lungenerkrankung
2 HEED = European Health-related Quality of Life in COPD
3 Jones PW et al. Resp Med 2010; doi:10.1016/j.rmed.2010.09.004; Epub ahead of print. 4 Von 2.430 identifizierten und infrage kommenden COPD-Patienten erfüllten 1.817 die relevanten GOLD-Kriterien (FEV1/FVC <70 %) und schlossen die Studie ab, davon kamen 621 Patienten aus Deutschland. 5 WHO Factsheet zu COPD. Abrufbar unter: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs315/en/index.html 6 Murray C, Lopez A, Lancet 1997;349:1498-504.
7 Confronting COPD in America: Zusammenfassung unter: http://www.aarc.org/resources/confronting_copd/exesum.pdf; letzter Seitenaufruf am 5. November 2010. 8 Wilkinson T et al. Am J Respir Crit Care Med 2004;169;1298-1303

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Dipl.-Kffr. Martha Bousek
GlaxoSmithKline Pharma GmbH
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