Nationalrat - Wurm fordert gesetzliche Mindeststandards für Kinderbetreuung

Frauen brauchen ein Einkommen zum Auskommen

Wien (OTS/SK) - Frauen, Familien und Eltern wollen die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, alles andere ist von vorgestern. Das sagte SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm am Mittwoch im Nationalrat. Die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen wie das einkommensabhängige Kindergeld gehen in die richtige Richtung, dennoch würden noch zu wenige Männer das Kindergeld in Anspruch nehmen. "Es scheitert derzeit noch am Bewusstsein. Die Sozialpartner müssen bewusstseinsbildende Maßnahmen setzen, damit wir auf europäisches Niveau kommen", so die SPÖ-Frauensprecherin. ****

Wurm zeigte sich erfreut, dass in diesem Jahr erstmals seit langer Zeit die Einkommensschere zwischen den Geschlechtern zusammengeht und die Lohnunterschiede geringer werden. Die Einkommenstransparenz werde ab nächstem Jahr zu weiteren Schritten in Richtung Einkommensgerechtigkeit führen. Es sei wichtig für Frauen, dass sie nicht nur arbeiten gehen können und es qualitativ hochwertige Bildungseinrichtungen für Kinder gibt, sondern dass sie auch entsprechend verdienen, betonte Wurm. "Frauen brauchen ein Einkommen, mit dem sie auch auskommen." Was die Kinderbetreuung in den Bundesländern betrifft, plädierte die SPÖ-Frauensprecherin für gesetzlich einheitliche Mindeststandards. (Schluss) pl/up/mp

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