SP-Wagner: Für gesundheitspolitische Kompetenz reicht es nicht, Arzt zu sein

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heutigen Aussagen von FPÖ-Neogemeinderat Dr. Frigo machen deutlich, dass ein abgeschlossenes Medizinstudium nicht mit gesundheitspolitischer Kompetenz gleichgesetzt werden kann. Der bereits anbrechende Weihnachtsfrieden sollte uns aber alle über erste Stolperer in Sachen Kompetenzverteilung hinwegsehen lassen", erklärte der Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses und PSD-Vizepräsident, SPÖ-Gemeinderat KR Kurt Wagner, am Mittwoch. Wie Frigo wissen könnte, ist weder der Wiener Krankenanstaltenverbund noch der PSD für den niedergelassenen Bereich zuständig. "Wo die Stadt Wien zuständig ist, erfolgt Schritt für Schritt der Ausbau kinder- und jugendpsychiatrischer Angebote", so Wagner. ****

"In den vergangenen drei Jahren wurden die Abteilungen für Kinder-und Jugendpsychiatrie am Rosenhügel und im AKH Wien massiv erweitert, im neuen Krankenhaus Nord wird eine dritte Abteilung entstehen", so Wagner. "Am Wiener Rosenhügel wurde im vergangenen Sommer die neu gestaltete Kinderstation eröffnet. Hier gibt es eine Umgebung, die perfekt auf die Bedürfnisse spielender Kinder ausgerichtet ist", unterstrich der Vizepräsident. Insgesamt stehen nach dem Bettenausbau der letzten drei Jahre derzeit 64 Betten für die stationäre Behandlung zur Verfügung.

Auch die Psychosozialen Dienste in Wien nehmen ihre Verantwortung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wahr. Das Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulatorium mit Tagesklinik wurde aufgrund des Bedarfs erweitert. Darüber hinaus wurde eine Ausbildungsstelle für FachärztInnen geschaffen. "Klar ist aber auch, dass es nach wie vor europaweit einen Mangel an Kinder- und JugendpsychiaterInnen gibt. Wien unternimmt große Anstrengungen, damit das Fach für neue Generationen an ÄrztInnen attraktiv ist", schloss Wagner. (Schluss)

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